Begriffe aus Finanzen und Wirtschaft

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Bild: maxx-studio / shutterstock.com

Haben Sie sich nicht auch schon darüber geärgert, dass Experten, Politiker, Moderatoren und viele andere mit Begriffen um sich herumwarfen, deren Bedeutung ihnen augenscheinlich selbst nicht ganz klar war?

Haben Sie das Bedürfnis, mehr darüber zu erfahren, was hinter Fachausdrücken steckt, als das, was in der öffentlichen Diskussion ständig wiedergekaut wird?

Wirtschaftsmythen aufgeklärt

Wir meinen, ein Blick dahinter lohnt sich. Es gibt so viele Fragen, die sich eröffnen, wenn man sich mit einem Thema näher auseinandersetzt. Warum ist die öffentlich verlautbarte Inflation häufig niedriger als es den eigenen Erfahrungen entspricht? Ist die "gefühlte" Inflation wirklich eine laienhafte Vorstellung, über die die wahren Experten nur müde lächeln können? Oder betrachten wir den Mythos Wirtschaftswachstum – bricht tatsächlich die Welt zusammen, wenn es kein Wachstum mehr gibt? Warum muss ständig mehr produziert werden, wo doch so viel weggeworfen wird?

Wir wollen versuchen, solchen und ähnlichen Fragen auf den Grund zu gehen. Daher haben wir eine lose Serie gestartet, in der Begriffe aus Wirtschaft und Finanzen behandelt werden sollen. Unsere Leserinnen und Leser haben in einer Umfrage den Bedarf bestätigt. Rund 80 Prozent finden solche Beiträge "interessant" oder sogar "sehr interessant".

Geldwert, Inflation

In unserer ersten Folge beschäftigten wir uns mit dem Wert des Geldes. Welche Faktoren bestimmen diesen Wert, wie lässt er sich steuern? Und: Macht es Sinn, sich dem Geldsystem zu entziehen?
Ausführlich widmeten wir uns auch dem Thema Inflation, dem "statistischen Schreckgespenst".

Die Inflationsrate spielt eine wichtige Rolle, in vielen Vereinbarungen und Verträgen wird die Preisentwicklung an die Inflationsrate gekoppelt. Doch sie ist nur ein Durchschnittswert, der auf die meisten Menschen gar nicht zutrifft.

Verbraucherpreisindex

Einkommensschwache Haushalte geben überdurchschnittlich viel Geld für Mieten und Lebensmittel aus, also gerade jene Bereiche, die in den letzten Jahren, in denen niedrige Teuerungsraten die Regel waren, besonders stark von Preissteigerungen betroffen waren. Es wäre daher sinnvoll, den Verbraucherpreisindex in mehrere Einkommensgruppen zu unterteilen.

Die Themen werden uns nicht ausgehen. Wir wollen alle die Fragestellungen aufgreifen, die in der Öffentlichkeit gerade diskutiert werden. Oder brennt Ihnen etwas auf der Zunge, dann lassen Sie es uns wissen, wir nehmen Ihre Vorschläge gerne entgegen ...

Literaturempfehlung

  • Buch: "Achtung, Finanzfalle!"

    Achtung, Finanzfalle! - Finanzgeschäfte durchschauen

    von Manfred Lappe

    Finanzangebote sollten immer gründlich durchdacht werden, bevor man seine Unterschrift darunter setzt. Nicht alle Berater von Geldgeschäften meinen es immer gut mit ihren Kunden. Auch bei scheinbar einfachen Geschäftsabschlüssen ist Vorsicht geboten.

    Mit dem KONSUMENT-Buch "Achtung, Finanzfalle!" schärfen Anleger ihren Blick und bekommen Einblicke in die Verkaufsmethoden der Finanzbranche.

    Aus dem Inhalt:

    - Tricks in Verkaufsgesprächen erkennen
    - Gängige Finanzprodukte kritisch betrachtet
    - Alles was Sie fragen sollten
    - Was tun im Schadensfall?

     

    200 Seiten; 14,90 Euro (+ Versandspesen)

    Erhältlich über: www.konsument.at/update-finanzfalle

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    KONSUMENT-Buch: "Achtung, Finanzfalle!"

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