Coronavirus: Hotline zu Reiserechts-Fragen - BEENDET

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Coronavirus: Neue VKI-Hotline zum Thema Reiserecht (Bild: Jo-Panuwat-D / shutterstock.com)

Das Coronavirus stoppt weltweit Reisen. Unsere VKI-Reiserechts-Hotline beriet sie kostenlos, wurde aber mit 30. September eingestellt.

 

Viele Konsumentinnen und Konsumenten haben eine Reise gebucht. Sollen sie diese antreten? Wann ist ein kostenloses Storno möglich und wann nicht? Das ist oft unklar und nur sehr schwer zu verstehen. Deshalb haben wir vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) Anfang März eine Gratis-Hotline eingerichtet. Auftraggeber war das Sozialministerium (BMSGPK).

Verlängerung der Reiserechts-Hotline

Dieses Service haben bisher bereits deutlich über 30.000 Konsumenten in Anspruch genommen (Stand: Juli). Konsumenten konnten sich kostenlos zu gebuchten bzw. bevorstehenden Reisen beraten lassen. Wegen der hohen Nachfrage wurde die Reiserechts-Hotline verlängert bis 30.09.2020. 

Pauschal- oder Individualreise?

„Wer eine Pauschalreise gebucht hat und nicht nur Flug oder Hotel allein für sich genommen, der ist bei Problemen in der Regel besser abgesichert“, informiert Georg Mentschl, zuständig für die VKI-Hotline. „Da gibt es große rechtliche Unterschiede. Das ist vielen Konsumentinnen und Konsumenten nicht bewusst“. Oft ist unklar, wer im Fall des Falles der richtige Ansprechpartner ist. Das können je nach Buchungsart der Reiseveranstalter, oder direkt die Fluglinie oder das Hotel sein.

Reisewarnung und Berichterstattung

Darüber hinaus spielen bei einem Reiserücktritt Zeitpunkt und auch andere Umstände, wie etwa eine Reisewarnung oder die Medien-Berichterstattung über die Lage vor Ort, eine Rolle. Die Hotline klärte darüber auf, welche Möglichkeiten Verbraucherinnen und Verbraucher haben, wenn sie von einer Reise aufgrund der Corona-Krise zurücktreten wollen bzw. wie sie auf bestimmte Stornobedingungen reagieren sollen.

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