Entwarnung: Noscapin-Hustensäfte

Vergiftungserscheinungen bei Kleinkindern

Produktrückruf

UPDATE:

Entwarnung nach Zwischenfällen mit magistralen hergestellten Noscapin-Hustensäften:  Anwendung wieder möglich

Aufgrund inzwischen untersuchter Proben des Wirkstoffes Noscapin von Hersteller und betroffenen Apotheken kann Entwarnung gegeben werden. Die Analyseergebnisse bestätigen die Identität des Wirkstoffes Noscapin in den untersuchten Proben. Der Verdacht auf eine systematische oder chargenbezogene Verunreinigung oder Verwechslung mit dem Wirkstoff Atropin oder anderen Substanzen hat sich nicht bestätigt. Die beiden zuvor gemeldeten Fälle von Vergiftungserscheinungen bei Kleinkindern dürften laut ermittelnden Behörden durch menschliches Versagen bei der Zubereitung, in zwei voneinander unabhängigen Fällen, in zwei Apotheken passiert sein. Somit kann die am 06.02.2020 ausgesprochene vorbeugende Sicherheitsmaßnahme, dass in der Apotheke erworbene und dort zubereitete Noscapin-Hustensäfte sowie auch andere Noscapin-haltige Zubereitungen wie z .B. Noscapin-Zäpfchen nicht angewendet werden sollten, aufgehoben werden.

Ursprüngliche Meldung:

Sicherheitsinformation des österreichischen Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen:

Zwischenfälle mit magistralen hergestellten Noscapin-Hustensäften.

Vor Anwendung wird dringend abgeraten.

Aufgrund bekannt gewordener Zwischenfälle im Zusammenhang mit magistral zubereiteten Noscapin-Hustensäften (zwei gemeldete Vergiftungserscheinungen bei Kleinkindern, es besteht der Verdacht auf Verunreinigung mit Atropin), wird als vorbeugende Sicherheitsmaßnahme empfohlen, ab sofort und bis auf weiteres keine in der Apotheke erworbenen und dort zubereiteten Noscapin-Hustensäfte anzuwenden. Die Warnung gilt ebenso für andere Noscapin-haltige Zubereitungen wie z. B. Noscapin-Zäpfchen.

Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Vorsichtmaßnahme. Weitere Ermittlungen sind derzeit im Laufen.


Quelle: produktwarnung.eu


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