Freizeitdienstleistungen: Ihre Rechte in der Coronakrise

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Freizeitdienstleistungen wie Fittnesscenter geschlossen, Coronakrise, Coronavirus, Ihre Rechte als Konsument

Seit Mitte März können Freizeitdienstleistungen nicht mehr angeboten werden, Veranstaltungen wurden abgesagt oder verschoben. Bekommen Sie als Konsument ihr Geld zurück? Oder müssen Sie weiterhin zahlen? Als Verein für Konsumenteninformation (VKI) informieren wir Sie über Ihre Rechte.

Die österreichische Bundesregierung hat in den letzten Wochen einschneidende Maßnahmen beschlossen. Dadurch soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) verhindert werden. Anbieter von Freizeitdienstleistungen mussten schließen, Sport- und Kulturveranstaltungen wurden abgesagt oder verschoben. Auch Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sind größtenteils geschlossen. Was bedeutet das für betroffene Konsumenten?

Geld zurück

Aus rechtlicher Sicht müssen Sie nicht für eine Leistung zahlen, die Sie nicht bekommen haben. Die Ursache für das Ausbleiben der Leistung liegt nicht in Ihrem Einflussbereich. Als Konsument haben Sie das Recht, für abgesagte Veranstaltungen oder nicht durchgeführte Dienstleistungen Ihr Geld zurückzuerhalten.

Beispiel Fitnesscenter

Nehmen wir an, Sie haben ein Abo bei einem Fitnesscenter. Dafür müssen Sie monatlich einen gewissen Betrag zahlen. Aktuell ist das Fitnesscenter aber wegen der Maßnahmen gegen COVID-19 geschlossen. In diesem Zeitraum müssen Sie NICHT für Ihre Mitgliedschaft zahlen, da die Leistung des Fitnesscenters nicht erbracht werden kann. Für den Monat März können Sie den halben Betrag zurückverlangen. Für den April kann die Zahlung eingestellt werden – vorausgesetzt, die Einschränkungen bleiben aufrecht.


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