Goldrechner: Wieviel Geld bekommen Sie?

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VKI-Goldrechner: Wieviel bekommen Sie für Schmuck und Münzen? (Bild: photobeps/Shutterstock.com)

In Krisenzeiten, wenn Geld gebraucht wird, erinnern wir uns vielleicht an fast vergessene, lange aufbewahrte Schmuckstücke, Münzen oder Barren. Wäre nicht jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich davon zu trennen?  Mit dem VKI-Goldrechner haben Sie die Möglichkeit, den Wert Ihrer Schätze zu berechnen.

 

Hier geht's zum: VKI-GOLDPREISRECHNER

So funktioniert das Errechnen des Goldpreises:

Sie füllen ein Formular aus. Geben Sie an, ob es um Münzen, Barren oder Schmuck geht. Geht es um Ankauf oder Verkauf? Dann setzen Sie das Gewicht ein. Dabei genügt das Abwiegen mit einer herkömmlichen elektronischen Küchenwaage. Auch Feingehalt oder Karat tragen Sie ein. Unser Rechner liefert das Ergebnis auf Basis des aktuellen Tageskurses für Gold-Ankauf bzw. Verkauf der Österreichischen Gold- und Silberscheideanstalt (ÖGUSSA). Das angezeigte Resultat dient Ihnen dann als Richtwert.

Tipps:

Angezeigter Wert. Geben Sie sich beim Verkauf nicht mit weniger als dem dargestellten Ergebnis zufrieden. Vor dem Verkauf schauen Sie sich am besten nochmals den aktuellen Tageskurs an.

Münzen. Hier ist es möglich, infolge der Seltenheit einer Münze oder der geringen Auflage, einen höheren Preis aufgrund des Sammlerwertes zu erzielen. Am besten holen Sie zusätzliche Informationen bei einem Münzhändler ein.

 

Vor dem Verkauf ist es natürlich nötig, sich mit dem Edemetall auseinanderzusetzten. Im Rahmen einigere Artikel der vergangenen Jahre zeigte sich: Für ein und dasselbe Schmuckstück kann es ganz unterschiedliche Angebote geben. Und wir stießen zudem bei den Schätzungen der Schmuckstücke, die wir vorlegten, auf etliche Zuordnungsfehler beim Goldgehalt. Es ist also wichtig, über die eigenen Schmuckstücke, Münzen etc. Bescheid zu wissen, um nichts unter dem Wert zu verkaufen.

Münzen, Medaillen, Goldbarren, Schmuck - ein Überblick

Münzen

Goldmünzen erhalten Interessierte bei Banken und staatlichen Münzprägeanstalten (Münze Österreich). Erhältlich sind sie mit unterschiedlichen Feingehalten. In der Regel haben sie einen  Nennwert eingeprägt. Dieser sogenannte Nominalwert ist jener Betrag, der angibt, welchen gesetzlich vorgegebenen Geldwert das Zahlungsmittel im Geschäftsverkehr hat. Allerdings ist der Nominalwert um ein Vielfaches geringer als der Materialwert. Bei Münzen ohne Nominalwert handelt es sich um Gedenkmünzen oder Medaillen.

Zu den weltweit bekanntesten Münzen zählt der von der Münze Österreich geprägte Wiener Philharmoniker. Der Philharmoniker ist in Gold, Platin und Silber erhältlich. In Gold (Feingehalt 999,9) mit einem Gewicht von 1 Unze (31,1 Gramm), aber auch mit ½, ¼, 1/10 und 1/25 Unze.

 

 

Erhältlich ist so eine Münze bei Edelmetallhändlern wie der Münze Österreich, bei der Österreichischen Gold- und Silberscheideanstalt (Ögussa) oder bei Banken. Der aktuelle Ankaufswert ist beispielsweise im Wirtschaftsteil von Tageszeitungen, aber auch im ORF Teletext oder unter Ögussa-Tageskurse nachzulesen. Der Tageskurs wird täglich ab 16.00 aktualisiert.

 

Medaillen

Sie verfügen über keinen Nennwert und gelten nicht als Zahlungsmittel. Sie haben lediglich einen Sammlerwert. Kunden zahlen mitunter hohe Aufschläge auf den Materialwert.

Goldbarren

Wer sich für Goldbarren mit einem Feingoldgehalt von 99,99 Prozent bzw. 999,9 Promille als Anlage entscheidet, kann diese in Notzeiten schnell verkaufen. Hinsichtlich der Steuer gilt bei Barren, ebenso wie bei Münzen: Verkauft sie der Anleger erst nach mindestens einem Jahr, darf er den dabei erzielten Gewinn steuerfrei behalten.

Alter Schmuck, Bruchgold

In einer wirtschaftlich schwierigen Situation überlegen so manche den Verkauf von lange zu Hause aufbewahrten Schmuckstücken. Diese sehen häufig getragen und abgenützt aus. Es handelt sich um sogenanntes Bruchgold, das eingeschmolzen werden kann. Natürlich will der Besitzer sichergehen, nichts unter seinem Wert zu verkaufen. Wer jetzt Goldschmuck verkauft, hat den Vorteil des zurzeit hohen Goldkurses.

Bruchgold: darauf achten Sie beim Verkauf

Die gesetzliche Maßeinheit Karat bezeichnet das Gewicht von Edelsteinen. 1 Karat entspricht 0,02 Gramm. Außerdem gibt Karat den Feingehalt von Gold an. Beispielsweise bedeuten 14 Karat, dass es sich um einen Goldanteil von 58,5 Prozent (Goldlegierung 585/000) handelt. 18 Karat (Goldlegierung: 750/000) entsprechen einem reinen Goldanteil von 75,0 Prozent.

Diese Werte 585 und 750 sind als Handelsbezeichnungen der Feingehaltspunzen in Schmuckstücke eingraviert, in der Fachsprache als punziert bzw. eingeschlagen bezeichnet. Eventuell finden Sie unter Ihren Schätzen auch Drittel-/Viertel-Goldschmuck mit der Legierung 333/000 bzw. 250/000. Diese Zahlen (Goldlegierungen) sollten mit einer Punze im Schmuckstück enthalten sein. Danach suchen Sie.

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Weitere Details zu Goldschmuck, Münzen und Godlbarren lesen Sie auf www.konsument.at/goldpreisrechner072020

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