Gruppenklage: gemeinsam statt einsam

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Warum soll immer der geschädigte Konsument einzeln und allein mit großem Risiko große Unternehmen klagen müssen? Wir fordern die Gruppenklage: viele Betroffene, ein Prozess (Bild: Mypokcik/Shutterstock)

Geldanlage-Skandale, VW-Dieselgate …: Wenn Unternehmen Kunden schädigen, bleibt vielen Konsumenten der Zugang zum Recht verwehrt. Die Gruppenklage soll das ändern.

Hier ein paar Cent, dort ein paar Euro und in Einzelfällen ein paar hundert oder tausend Euro Schaden pro Kunden … wenn zig-tausende Konsumenten betroffen sind, geht deren Schaden in die Millionen. Derzeit muss jeder Geschädigte einzeln gegen große Unternehmen vor Gericht ziehen. Fast allen ist dieses Risiko zu groß und das unredlich erworbene Geld bleibt bei den Unternehmen. Denn für sogenannte Massenverfahren bietet die österreichische Rechtsordnung keinen geeigneten Prozesstyp.

Einer für alle

Deswegen wäre es sinnvoll, Ansprüche von manchmal tausenden geschädigte Konsumenten zu bündeln und ökonomisch in einem Prozess abzuarbeiten – einer für alle. Die Einführung einer Gruppenklage und eines Musterverfahrens sollen Sammelverfahren erleichtern, fordern wir vom VKI und die Arbeiterkammer.

Lesen Sie mehr auf verbraucherrecht.at: "Höchste Zeit für Gruppenklagen"


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