Hyundai: Irreführende Werbung

In einer Werbekampagne versprach Hyundai einen zinsenfreien Autokauf – ohne ausreichend über die wahren Kosten aufzuklären. Das ist rechtswidrig, so das Gerichtsurteil.

Bearbeitungsgebühr verschwiegen 

In einem Radiospot und auf der Firmenwebseite warb Hyundai für einen Autokauf mit „0%-Finanzierung“. Laut dieser Werbung könnten Kunden zwei Drittel des Kaufpreises erst später zahlen - und das ganz ohne Zinsen. Dieses vielversprechende Angebot hatte aber einen Haken: Hyundai verlangte eine Bearbeitungsgebühr. Dadurch beträgt der effektive Jahreszinssatz in Wahrheit rund 1 Prozent.

VKI-Klage wegen Irreführung

Dieses wichtige Detail verschwieg das Unternehmen. Auf der Webseite waren die tatsächlichen Kosten nicht deutlich genug angegeben, im Radiospot erwähnte man sie überhaupt nicht. Wir vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) klagten deshalb die Hyundai Import GmbH. Unseren Experten zufolge ist die Werbung irreführend und verstößt damit gegen das Verbraucherkreditgesetz.

Rechtswidrig laut Gerichtsurteil

Das Oberlandesgericht Wien sah das genauso. Die Werbung von Hyundai ist rechtswidrig, so das rechtskräftige Urteil. 

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Das Urteil im Volltext finden Sie auf www.verbraucherrecht.at


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