Lebensmittel-Checks 2018: die faulsten Tricks

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Lebensmittel-Checks 2018: Mehr Luft als Inhalt, irreführende Verpackungsangaben, versteckte Preiserhöhungen. Wir präsentieren die größten Ärgernisse des vergangenen Jahres.  (Bilder: Andrey Kuzmin, John McLaird, Peshkova, LightField Studios/shutterstock)

Sie haben gewählt: mehr Luft als Inhalt, irreführende Verpackungsangaben und versteckte Preiserhöhungen. Wir präsentieren die größten Ärgernisse des Jahres 2018.

Dank der Mithilfe unserer Leserinnen und Lesern konnten wir auch im Vorjahr wieder mehr als 100 Lebensmittel-Checks veröffentlichen. Durch Hinweise der Konsumenten und eigene Recherche, stoßen wir auf falsche Kennzeichnungen bzw. Deklarationen, Mogelpackungen und vieles mehr. Welche Produkte, die wir zuletzt im Lebensmittel-Check präsentiert hatten, erbosten unsere Leserinnen und Leser am meisten?  

Abstimmung: 7.080 Konsumentinnen und Konsumenten  

Um das herauszufinden, filterten wir jene dreizehn Beiträge heraus, die am öftesten auf unserer Homepage gelesen wurden bzw. am häufigsten auf Facebook für Aufregung gesorgt hatten. Dann ließen wir unsere Leser darüber abstimmen, welches der kritisierten Produkte für sie das ärgerlichste war. Insgesamt machten 7.080 Konsumentinnen und Konsumenten bei dieser Umfrage mit. Danke an dieser Stelle für die rege Teilnahme! 

Die Kür der faulsten Tricks: Wir ziehen Bilanz 

Zu den faulsten Tricks der Hersteller und Unternehmen zählen eindeutig überdimensionierte Verpackungen. Sie erwecken den Eindruck, dass mehr vom Produkt drin ist als tatsächlich vorhanden. Darüber hinaus sind sie alles andere als umweltfreundlich – Stichwort Ressourcenverschwendung. Auf der Negativliste folgen Produkte, deren Zusammensetzung nicht dem entspricht, was auf der Verpackung vorgegaukelt wird. Dazu zählen etwa Lebensmittel mit Zutaten, die man aufgrund der Produktbezeichnung oder -aufmachung nicht darin vermuten würde (beispielsweise Produkte mit Aroma statt mit den erwarteten Früchten). Oder solche, auf deren Packung eine Zutat zwar groß ausgelobt, aber im Produkt selbst kaum enthalten ist. (VKI Erfolg gegen innocent Alps GmbH)  

Downsizing: versteckte Preiserhöhungen

Nicht zuletzt ärgern sich Konsumenten immer wieder über versteckte Preiserhöhungen. Es geht um das sogenannte Downsizing.  Darunter versteht man das gezielte Verringern der Füllmenge, während der Preis des Produktes gleich bleibt oder zumindest nicht proportional zur Füllmengenänderung verringert wird. Hier sind Verteuerungen nicht auf den ersten Blick sichtbar – die Preiserhöhung ist nicht am Endpreis abzulesen. Dass plötzlich weniger Produkt in der Packung steckt, wird leicht übersehen. 

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www.konsument.at/lebensmittel-checks-2018-dreiste-schmaehs


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