Menschenrecht Wasser 4/2019

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Sauberes Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht. Sauberes Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht. Milliarden von Menschen bleibt von Menschen bleibt es immer noch verwehrt. (Jakkrit Orrasi, CK Foto/shutterstock.com)

Sauberes Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht. Milliarden von Menschen bleibt es immer noch verwehrt.

Wasser ist lebenswichtig. Es stärkt das Gesundheitssystem und ist Grundlage für einen menschenwürdigen Lebensstandard. Das Recht auf Wasser bedeutet, dass jedem Menschen sauberes Wasser in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen sollte und dass dieses mit Reinigungsverfahren gefiltert wird um Krankheiten vorzubeugen. Seit 2010 ist das Recht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitärversorgung Teil der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Aus gutem Grund wird sauberes Trinkwasser immer gemeinsam mit dem Recht auf Sanitärversorgung genannt. Nur gemeinsam sichern sie die für ein gesundes Leben unverzichtbare Hygiene. Trotzdem mangelt es sechs von zehn Menschen – das sind 4,4 Milliarden –an sicheren sanitären Einrichtungen.  

Schutz vor Krankheit 

Zur sanitären Einrichtung gehört etwa eine Toilette. Sie sorgt dafür, dass Menschen nicht in Kontakt mit den Ausscheidungen kommen und entsorgt sie sicher. Krankheiten können sich sonst schnell ausbreiten und vor allem für Kleinkinder eine tödliche Gefahr werden. Bei uns in Europa sind sauberes Trinkwasser und hygienische Abwasserentsorgung eine Hauptursache für die gestiegene Lebenserwartung. 

2,1 Milliarden Menschen ohne Wasser 

Bevölkerungswachstum, steigender Konsum und höhere Lebensstandards werden den Wassermangel in vielen Regionen der Erde weiter verschärfen. Weltweit haben nach wie vor drei von zehn Menschen – das sind 2,1 Milliarden – zu Hause keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. „Sicher“ ist Trinkwasser, wenn es in der Nähe des Zuhauses zugänglich, bei Bedarf verfügbar und frei von Verunreinigungen ist. Wasser muss für alle verfügbar sein. So steht es in der "UN-Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung", die die Vereinten Nationen im September 2015 beschlossen haben.

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