Mund-Nasen-Schutzmasken: welche Stoffe Sinn machen

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Mund-Nasen-Schutzmaske: Welche Stoffe bieten Schutz und Tragekomfort? (Bild: patuss89/Shutterstock.com)

Der Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist international zur Eindämmung der Corona-Pandemie anerkannt. Die Maske dient als Barriere gegen ausgeatmete Partikel. Welche Stoffe schützen uns am besten? Und wie sieht es mit dem Tragekomfort aus? Wir haben uns die Materialien, aus denen die MNS-Masken gefertigt werden, angeschaut.

Unterschiedliche Stoffe

Die Gesichtsmasken sind nun Bestandteil unseres Alltags. Wer sich umsieht, bemerkt, wie viele unterschiedliche Masken Verwendung finden. Während die einen einfache OP-Masken tragen, nutzen die anderen unterschiedlichste Stoffmasken, die der Handel derzeit anbietet. Etliche greifen selbst zu Stoff, Nadel und Faden und nähen ihre eigenen Mund-Nasen-Schutzmasken. Worauf gilt es bei den Materialien zu achten? Im aktuellen Test auf www.konsument.at lesen Sie, was von der Filtrationsleistung der üblicherweise verwendeten Stoffe zu erwarten ist und wie es um deren Atmungsaktivität bestellt ist.

Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, stets zweilagige Schutzmasken zu verwenden. Deshalb kamen hauptsächlich jeweils zwei übereinandergelegte Teile desselben Stoffes neu und nach zehnmaligem Waschen auf den Prüfstand.

Folgende Stoffe kamen unter die Lupe:

  • Bettlaken-Stoff, Fadendichte 57; 100 % Baumwolle
  • Bedruckter Baumwollstoff, Fadendichte 120
  • Burlington für Hosen, 100 % Polyester
  • Cretonne 50 % Polyester, 50% Baumwolle
  • Cretonne, 100 % Baumwolle
  • Denim mit Batistfutter, 100 % Baumwolle
  • Dicker Baumwolljersey, 92 % Baumwolle, 8 % Elasthan
  • Klassischer T-Shirt-Jersey, 95 % Baumwolle, 5 % Elasthan
  • Lycra für Badebekleidun, 80 % Polyamid, 20 % Elasthan
  • Molton Sweatshirts 95 % Baumwolle, 5 % Elasthan
  • Polyestersatin, 100 % Baumwolle
  • Popeline für Hemden, 100 % Baumwolle
  • Sport-Polyester, 100 % Polyester
  • Taschentuch (Kleenex), Zellulose
  • Viskose-Jersey, 92 % Viskose, 8 % Elasthan

VKI-Tipps

  • Filtrationsleistung. Selbst genähte Mund-Nasen-Schutzmasken können ebenso gut Partikel filtern wie gekaufte Einweg-Masken. Voraussetzung ist allerdings, dass man geeignete Stoffe verwendet. Diese sollten unbedingt zweilagig verarbeitet werden. Taschentücher als Filtereinlage funktionieren dabei erstaunlich gut. Je dichter bzw. dicker der Maskenstoff, desto schlechter bekommt man Luft.
  • Schnittmuster. Im Internet finden sich zahlreiche Schnittmuster für das Selbernähen von MNS-Masken. Empfohlen werden Barrieremasken mit Falten oder die sogenannte Entenschnabelmaske. Diese Modelle schließen Nase und Mund gleichermaßen gut ein. Weniger empfehlenswert sind sogenannte Ninja-Masken. Die vertikale Naht ist ein mögliches Leck für Partikel.

Atmungsaktivität, Waschen

Wie sich die Maskenstoffe beim Filtern ausgestoßener Partikel vor und nach dem Waschen schlugen, ob ein Papiertaschentuch als Einlage in zweilagigen Stoffmasken sinnvoll ist und wie sich die Materialien hinsichtlich der Atmungsaktivität schlagen, lesen sie auf www.konsument.at.

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