Palmölproduktion: Raubbau in Indonesien

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Im Sommer 2016 besuchte David Horvath von der Entwicklungsorganisation Südwind die indonesische Insel Sumatra, um sich ein Bild von den Auswirkungen des Palmölanbaus zu machen. Dem Magazin KONSUMENT berichtete Horvath von seinen Erfahrungen.

Umweltzerstörung, Landraub und Menschenrechtsverletzungen

Ob Kekse, Aufstriche oder Fertigprodukte – in durchschnittlich jedem zweiten Lebensmittelprodukt ist Palmöl enthalten. Auch in Waschmitteln, Kosmetika und Agro-Treibstoffen kommt das Öl zum Einsatz. Das verwundert nicht: Die Ölpalme ist mit bis zu fünfzehn Ernten im Jahr eine der ertragreichsten Nutzpflanzen. Palmöl besitzt optimale Eigenschaften für die Verarbeitung in der Lebensmittelindustrie und ist noch dazu billig.

Indonesien liegt beim weltweiten Anbau an erster Stelle: 49,5 Prozent des Palmöls werden hier gewonnen. Die Anbaupraktiken stehen seit geraumer Zeit in der Kritik: Umweltzerstörung, Landraub und Menschenrechtsverletzungen prägen den Palmölanbau. David Horvath, Palmöl-Experte bei Südwind, hat sich gemeinsam mit Vertretern der Umweltschutzorganisation Global 2000 vor Ort umgesehen.

Wie wirkt sich der Palmölanbau auf Menschen und Umwelt aus? Gibt es Alternativen zu Palmöl?

Lesen Sie auf www.konsument.at das Interview mit David Horvath

Weitere Infos und interessante Links

Ausführliche Hintergrundinformationen über Palmöl samt einer Gütesiegel-Übersicht finden Sie in unseren Reports: Palmöl: Überall enthalten und Palmöl: Zertifizierung und Siegel.

Palmöl Keks-Check; Global 2000, Südwind

Südwind-Palmöl Petition: Gerechtigkeit für meine Kekse


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