Pensionssplitting

Eltern können sich ihre Pensionsgutschriften für die Zeit der Kinderbetreuung teilen.

  • Wie läuft das ab?
  • Wer kann es beanspruchen?
  • Könnte Pensionssplitting ein wirksames Mittel gegen Altersarmut bei Frauen sein?

Eingeführt wurde das Pensionssplitting 2005. Bis heute hat es sich in Österreich aber noch nicht durchsetzen können: 2018 haben es nur 412 Personen genutzt. Die neue Bundesregierung möchte das ändern und das Konzept einem größeren Personenkreis schmackhaft machen.

Wie läuft Pensionssplitting ab?

Der erwerbstätige Elternteil überträgt dem anderen Elternteil (der sich der Kinderbetreuung widmet) bis zu 50 Prozent seiner jährlichen Pensionsgutschriften. Dazu müssen Sie einen Antrag bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) stellen. Die genaue Höhe der Übertragung ist jedes Jahr frei wählbar.

Der Hintergedanke: Unbezahlte Familienarbeit soll aufgewertet werden. Dadurch soll auch die Gefahr von Altersarmut sinken. Derzeit sind davon vor allem Frauen betroffen. Wenn sie Kinder betreuen fehlen ihnen später Gutschriften für die Pension. Kritiker sehen im Pensionssplitting aber eher einen Anreiz für Frauen, daheim und vom Partner abhängig zu sein.

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