Problem gelöst: Wiener Städtische korrigiert Zeitwert

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Gelöste Fälle aus der VKI-Beratung (Bild: Africa Studio / Shutterstock.com)

VKI-Beratung: Kompetent und erfolgreich im Dienste aller Konsumenten

Die Expertinnen und Experten unserer VKI-Beratung können zwar auch nicht zaubern, aber sie treten uneinsichtigen Unternehmen mit ihrer Kompetenz in Konsumentenrechtsfragen entgegen. So ist die Erfolgsquote selbst in scheinbar aussichtslosen Fällen hoch. Und oft genügt schon ein freundlich, aber bestimmt formulierter Brief.

Das aktuelle Problem

Ein Kunde sollte für sein gestohlenes Motorrad deutlich weniger als den Zeitwert erhalten.

Rundum versichert

Herr Hirtl hatte eine gebrauchte Suzuki Super Sport GSX-R600 gekauft. Ein halbes Jahr später wurde das Motorrad leider gestohlen. Gut, dass er bei der Wiener Städtischen eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hatte, dachte er.

Geringe Entschädigung

Nach etlichen Wochen erhielt er ein Schreiben der Versicherung, woraufhin er meinte, seinen Augen nicht trauen zu können: Die Wiener Städtische wollte für das Motorrad, für das er immerhin 7.000 € ausgelegt hatte, lediglich 3.080 € Entschädigung zahlen.

Schätzung des Sachverständigen

„Die Höhe der Entschädigung errechnet sich auf Basis der Schätzung des Sachverständigen folgendermaßen: Zeitwert von 3.580 €, abzüglich Selbstbehalt von 500 €, ergibt einen Schaden von 3.080 €“, stand im Schreiben der Versicherung.

Nicht nachvollziehbar

Für Herrn Hirtl war die Höhe der angebotenen Entschädigung nicht nachvollziehbar. Für die Juristin unserer VKI-Beratung, an die er sich nun wandte, auch nicht. Denn die Eurotax-Fahrzeugbewertung des ÖAMTC hatte für das Motorrad einen aktuellen Wert von 6.070 € ergeben.

Intervention

Wir intervenierten bei der Wiener Städtischen und legten unsere Sicht der Dinge dar. Und wir ersuchten die Versicherung in unserem Schreiben um neuerliche Prüfung der Angelegenheit sowie um Stellungnahme binnen 14 Tagen.

Die erzielte Lösung

Die Wiener Städtische ließ sich mit der Bearbeitung dieses Falles Zeit. Zwei Wochen nach unserer Intervention hatten wir noch immer keine Antwort erhalten. Doch nach weiteren zwei Wochen war es dann schließlich so weit: Die Wiener Städtische erklärte sich bereit, den von uns genannten Wert von 6.070 € abzüglich Selbstbehalt (500 €) als Entschädigungsleistung auszuzahlen.


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