Rauchfangkehrer: Viele Beschwerden

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Rauchfangkehrer: Ärger mit dem schwarzen Mann (Bild: Couperfield/shutterstock.com)

Beschwerden über Rauchfangkehrer gibt es viele: sie kommen zu oft, kehren nicht richtig und die Preise sind zu hoch. Auch die unterschiedlichen Bestimmungen der Bundesländer geben Anlass zur Kritik.

Sicherheit, Brandschutz und Energiesparen: Mit diesen Argumenten kontert die Zunft der Rauchfangkehrer die Vorwürfe. Die eigentliche Aufgabe der schwarzen Männer, das Rußkehren, ist in den letzten Jahren dank moderner Heizungsanlagen und neuer Brennstoffe aber in den Hintergrund getreten. Auch die Brandgefahr ist bei weitem nicht mehr so hoch wie noch vor ein paar Jahrzehnten. Brennwertgeräte haben ein Doppelrohr und sind somit raumluftunabhängig. Bei diesen modernen Heizungsanlagen ist die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung auch ohne Kontrolle durch den Rauchfangkehrer minimal.

9 Bundesländer, 9 Regelungen

Das Argument der Sicherheit verliert auch hinsichtlich der verschiedenen Regelungen der Bundesländer an Glaubwürdigkeit. So sind z.B. bei Pellets im Burgenland vier Kehrungen jährlich vorgeschrieben. In Niederösterreich kommt man mit einer Kehrung aus. In der Bundeshauptstadt sieht die Sache noch einmal anders aus. Es gibt in Wien vier Termine pro Jahr. Die Wohnungsräume müssen aber nur bei der Hauptkehrung, die an einem der vier Termine durchgeführt wird, zugänglich sein.

Rauchfangkehrer wechseln

Grundsätzlich ist es möglich, den Rauchfangkehrer zu wechseln. Dabei gilt es aber einige Dinge zu beachten. Welche das sind, erfahren Sie in unserem kostenpflichtigen Artikel auf konsument.at.

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Den gesamten Artikel lesen Sie unter: www.konsument.at/rauchfangkehrer072017 (kostenpflichtig)


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