Streaming-Plattformen: Warnung!

Manche Filmportale locken Konsumenten in kostspielige Abofallen. Sie täuschen vor, dass sich User kostenlos registrieren und HD-Filme streamen können.

Die Masche geht so: Kurze Zeit nach der kostenlosen Testphase wird das Probeabonnement zu einer Premium-Mitgliedschaft verlängert. Zusätzlich erhalten Betroffene Zahlungsaufforderungen von bis zu über 200 Euro und Drohungen von Inkassobüros, die mit rechtlichen Schritten drohen, sollte man die Beträge nicht bezahlen.

Drohungen, Inkassobüros und Pfändung

Beispiele für diese Praxis sind z.B. Betreiber wie „Safe4Media Ltd.“, „Lovelust Ltd.“ oder  "OT Inkasso Ltd." Wo zum Beispiel über das Inkassobüro  „OT Inkasso Ltd“ wegen  angeblich offener Forderungen mit Pfändung gedroht wird.
 

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(Bild: Screenshot von www.watchlist-internet.at)

 

Aufforderung ohne rechtliche Grundlage

Lassen Sie sich nicht einschüchtern! Diese Aufforderungen haben keine rechtliche Grundlage. Der Plattformbetreiber muss vor der Verlängerung des Vertrages zu einem kostenpflichtigen Jahresabo ausdrücklich auf die Änderung hinweisen, z.B. per E-Mail.
Halten Sie außerdem die Augen offen: Der Vertragspartner muss Sie offensichtlich auf anfallende Kosten hinweisen. Ohne diese Informationen kommt kein gültiger Vertrag zustande und Sie als Nutzer sind nicht verpflichtet zu zahlen.

Tragen Sie sich am besten auch aus dem E-Mail-Verteiler der Inkassobüros aus (Klick auf „unsubscribe“ meist ganz unten in den Mails).

Unseriöse Websites

Das geschilderte Problem findet sich unter anderem auf folgenden Websites:

  • bigostream.de
  • flixago.de
  • juhustream.de
  • kinolox.de
  • streamoro.de
  • blueflix.de
  • euroflix.de
  • kiwiflix.de
  • felixkino.com

MEHR ZUM THEMA

Befinden Sie sich in einer ähnlichen Situation oder haben allgemeine Fragen rund um Geschäfte im Internet?

Weiterführende Informationen:

Die Watchlist Internet warnt ebenfalls bereits vor dieser neuen Masche.


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