Frau sitzt am Strand und blickt aufs Meer. Gelb-schwarzer Buggy steht links neben ihr. Gut zu handhaben, aber oft nicht kindgerecht. 12 Buggys im Test.  |  Bild: Dmitry-Zimin|Shutterstock

TEST: Buggys - gut zu handhaben, oft nicht kindgerecht 9/2021

Eine Erleichterung, wenn die lieben Kleinen nicht mehr im großen Liegekinderwagen, sondern im Buggy transportiert werden. Sitzen die jungen Passagiere bequem? Lassen sich die Modelle gut schieben? Und wie sieht es mit möglichen Schadstoffen aus?

Sitzt der Nachwuchs aufrecht, ist die Zeit des meist größeren Kinderwagens auch schon vorbei und das Wechseln zum viel handlicheren Buggy angesagt. Welche Produkte empfehlenswert sind, lesen Sie in unserem Test von 12 Buggys. Drei Modelle sind sogenannte Jogger und für Eltern gedacht, die die beim Kutschieren ihrer Kinder laufen oder Inline-Skates fahren. Bleiben wir gleich bei den Joggern. Sie sind natürlich schwerer und von ihrem Packmaß her größer als die anderen Testkandidaten. 

Haltbarkeit in Ordnung

Die Haltbarkeit der Buggys war durchwegs in Ordnung. Die Rückenlehnen lassen sich für ein Schläfchen herunterklappen und sämtliche Modelle zum Transport leicht zusammenlegen. Insgesamt haben bei den konventionellen Buggys drei "gut" abgeschnitten. Bei den Buggys für die Läufer-Eltern gibt es zwei "Gute".

Schadstoffe

Bei zwei Produkten, eines davon das teuerste Modell im Test, fanden sich fruchtbarkeitsschädigende Schadstoffe. Auffallend war auch, dass etliche Buggys nicht kindgerecht gestaltet sind. Die Kinder sitzen oftmals nicht wirklich bequem.

 

Tipps zum Buggy-Kauf

  • Kauf. Vor dem Kauf den Klappmechanismus ausprobieren und zur Probe den Buggy schieben.
  • Rückenlehne. Sollte über den Kinderkopf ragen und flach herunterzuklappen sein.
  • Sitzfläche. Nicht zu lang, damit das Kind die Beine noch bequem abwinkeln kann. 
  • Rückhaltesystem. 5-Punkt-Gurte sind guter Standard. Einfaches und schnelles Bedienen ist wichtig.
  • Sonnenschutz. Ein großes Verdeck ist sinnvoll, das aber dem Kind trotzdem freie Sicht lässt.
  • Schieberhöhe. Die Schieber sollten sie sich auf die Größe der Eltern anpassen lassen. Am besten prüfen Sie, ob Sie den Buggy bequem schieben können. 
  • Fußstütze. Verstellbare Stützen wären am sinnvollsten, allerdings gibt es diese kaum. Achten Sie darauf, dass die Beine der Kleinen nicht baumeln, denn das kann schmerzen. 

Getestete Buggys

Buggys

  • ABC Design Ping
  • Babyzen Yoyo² 6+
  • Britax Römer B-Agile R
  • GB Qbit+ All-Terrain
  • Hartan Buggy1 i-maxx
  • Joie Mytrax
  • Joolz Aer Buggy
  • Kinderkraft Grande 2020
  • Smiloo Happy+

Jogger-Buggys

  • Mountain Buggy Terrain 3.0
  • TFK Mono Sportkinderwagen
  • Thule Urban Glide 2

In der Testtabelle finden Sie folgende Infos und Bewertungen

  • Ausstattung/Technische Merkmale (Geeignet für ein Körpergewicht bis zu, Transportmaße, Gewicht, Schieberhöhe min./max., Max. Zuladung im Einkaufskorb)
  • Kindergerechte Gestaltung (Sitzkomfort, Geeignet für Kinder von – bis, Gurtsystem, Federung, Regenschutz, Sonnenschutz)
  • Handhabung (Bedienungsanleitung, Erstmontage, Zusammenlegen und Aufklappen, Umbauen und Verstellen, Schieben, Bremsen, Fahren auf verschiedenen Untergründen, Fahrverhalten beim Sport, Tragen und transportieren, Gepäckzuladen, Reinigen)
  • Haltbarkeit
  • Sicherheit
  • Schadstoffe

 

MEHR ZUM THEMA

Den gesamten Test finden Sie (kostenpflichtig) auf: https.//www.konsument.at/test-buggys-092021

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