stilisierte Darstellung eines Lastenrades Test: Lastenfahrräder mit Elektroantrieb - Sie sind praktisch, im Bremstest zeigen sie jedoch Schwächen Bild: Dn_Br/Shutterstock

TEST: E-Lastenfahrräder 11/2021

Lastenfahrräder mit Elektroantrieb erweisen sich im Alltag als praktisches Transportmittel. Beim Bremstest zeigen sie jedoch Schwächen.

Der Trend zum Fahrrad ist ungebrochen. Für größere und schwerere Transporte sind gewöhnliche Räder jedoch eher im Nachteil. Umso geeigneter für derartige Transporte sind Lastenfahrräder, mit denen sich etwa Supermarkteinkäufe oder kleine Kinder einfacher befördern lassen.

Im Test: Fünf Lastenfahrräder mit Elektrounterstützung

Die Lastenfahrräder existieren in den verschiedensten Ausführungen. Wir haben fünf dreirädrige Modelle mit elektrischer Unterstützung im Labor und in der Fahrpraxis getestet. Mit diesen können mindestens zwei Kinder mitgenommen werden. Die getesteten E-Lastenfahrräder unterscheiden sich in manchen Punkten in ihrer Ausführung: etwa in der Lenkung oder dem Transportbehälter. Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten.

Kaufpreis hoch, aber Subvention möglich

Bei unserer Untersuchung fielen schnell die hohen Anschaffungskosten auf. Alle von uns getesteten E-Lastenfahrräder bewegten sich in der Preisspanne zwischen 3.000 und 7.600 Euro. Bund, Länder und Gemeinden können aber die Anschaffung eines elektrisch angetriebenen Lastenfahrrads mit Zuschüssen wie der www.umweltfoerderung.at, die bis zu 1.000 Euro bereitstellt, unterstützen.

Lastenfahrrad nicht gleich Fahrrad

Im Fahrverhalten zeigten sich deutliche Unterschiede im Vergleich zum regulären Fahrrad, insbesondere beim Lenken. Auch das Kurvenfahren und Bremsen, bei dem teilweise beide Vorderräder auf unebener Fahrbahn aufgeschaukelt sind, sollte nach der Anschaffung geübt werden. Beim Wenden mit einem Lastenfahrrad ist zudem ausreichend Platz notwendig: Die von uns untersuchten Räder benötigten einen Wendekreis zwischen knapp unter fünf und sieben Metern. Darüber hinaus sollte die Breite der Lastenfahrräder nicht unterschätzt werden. Rechtlich erlaubt ist auf Radwegen höchstens eine Breite von 100 Zentimetern. Unser breitester Testkandidat (Butchers & Bicycles) misst 90 Zentimeter.

Hohes Gewicht, geringere Reichweite

Das hohe Gewicht der Lastenfahrräder (38 bis 71 Kilogramm Eigengewicht, ohne Fahrer und Transportgut) trägt dazu bei, dass die Akku-Reichweite der Räder durchschnittlich deutlich unter der von normalen E-Bikes liegt.

Folgende E-Lastenfahrräder haben wir für Sie getestet:

  • Babboe - Go-E
  • Butchers & Bicycles - MK1-E Automatik
  • Chike - e-kids
  • Nihola - e-family
  • Vogue - Carry 3

In unserer Testtabelle finden Sie Infos und Bewertungen zu: Preis, Ausstattung (Lenkungstechnik, Zahl der Gänge), Fahren (Bedienelemente, Fahrkomfort, Wendekreis), Antrieb und Motor (Reichweite, Laden, Bremsen), Schadstoffe.

MEHR ZUM THEMA

Die detaillierten Testergebnisse unserer Untersuchung finden Sie (kostenpflichtig) unter https://www.konsument.at/test-e-lastenraeder-112021

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