TEST: Fahrradhelme 5/2017

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Fahrradhelme (Bild: Swinner / shutterstock.com)

Helmtest: Nicht alle neuen Innovationen der Hersteller können überzeugen.

42.200 Personen haben sich in Österreich 2016 laut Kuratorium für Verkehrssicherheit beim Radfahren verletzt. Stürze auf den Kopf gehen oft tödlich aus oder hinterlassen bleibende Schäden. Umso wichtiger ist es, einen Helm zu tragen, der guten Schutz bietet.

Neue Helmform bringt Verbesserungen

Im Vergleich zu unserem letzten Test vor zwei Jahren sind die meisten aktuellen Testmodelle seitlich stärker heruntergezogen. Das ist nicht nur ein optischer Gag. Dadurch werden die besonders empfindlichen Schläfen bedeckt – und geschützt.

Was nutzt MIPS?

Viele Hersteller werben mit der sogenannten MIPS-Technologie. Die Abkürzung steht für "Multi Directional Impact Protection System". Eine Folie, die nur punktuell an der Innenseite der Schale befestigt ist, soll Drehbewegungen beim Sturz abfangen. Der Nutzen dieser in Schweden entwickelten Technologie ist umstritten. Das MIPS-System bedeutet nicht, dass ein Helm zwangsläufig auch gut schützt.

Teaser-Video zum Fahrradhelme-Test

KONSUMENT-Test Fahrradhelme

Das sollten Sie mit keinem Helm machen: Sticker oder Streifen aufkleben, aggressive Reinigungsmittel verwenden, im heißen Auto liegen lassen, im feuchten Keller lagern, nach einem Sturz weiterverwenden.

Lesen Sie mehr in unserem Test: Fahrradhelme 5/2017.

Diese Modelle haben wir hinsichtlich Aufprallschutz, Abstreifsicherheit, Passform, Belüftung uvm. getestet:

  • Abus In-Vizz Ascent
  • Alpina Mythos 3.0
  • Bell Annex MIPS
  • Btwin (Decathlon) BH 500
  • Casco Activ 2
  • Cratoni Pacer
  • Giro Revel MIPS
  • KED Berlin
  • Lazer Beam MIPS
  • Limar X-Ride-Superlight
  • O‘Neal Q-RL
  • Overade Plixi
  • POC Crane Commuter
  • Prophete 770/771
  • Uvex City e

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