Baby liegt am Rücken, Frau greift nach der Windel Welche Feuchttücher kaufen? Lesen Sie unseren Test Bild: sweet marshmallow/Shutterstock

TEST: Feuchttücher für Babys - saubere Auswahl 12/2021

Für die schnelle Reinigung unterwegs sind Babyfeuchttücher fast alternativlos. Rasend umweltfreundlich sind sie freilich nicht.

Welche Feuchttücher nehmen? Gang ins Geschäft, Schnellrecherche anhand der Basis-Informationen auf den Verpackungen und dann der Kauf – stark gesteuert durch persönliche Vorlieben für bestimmte Marken und das Produktdesign. Bauchgefühl eben. Wenn sich das Produkt in der Praxis nicht als Totalversager herausstellt, dann bleiben Mama und Papa in der Regel dabei.

Test: 11 Produkte im Vergleich

Bauchgefühl kann ok sein, aber wie schneiden Babyfeuchttücher wirklich ab, wenn sie auf Herz und Nieren geprüft werden? Wir haben gemeinsam mit internationalen Partnern elf Produkte getestet. Im Mittelpunkt stand ein umfangreicher Praxistest.

Darüber hinaus bewerteten wir die Inhaltstoffe basierend auf den Informationen auf den Verpackungen. Wir hatten besonders Parfum und Allergie auslösende Duftstoffe im Blick. Besonders achteten wir dabei auf (mögliche) endokrinen Disruptoren. So bezeichnet man Substanzen, die im Körper das hormonelle Gleichgewicht negativ beeinflussen können und auf andere bedenkliche Stoffe. Auch die Umwelteigenschaften der Produkte und die korrekte Beschreibung auf der Verpackung haben wir streng bewertet.

Diese Produkte finden Sie in unserem Vergleich:

  • babylove - Sensitive Feuchttücher
  • BABYWELL - Lotion Feuchttücher
  • Bambino Mio - baby wipes - wiederverwendbare Waschlappen
  • Eco by Naty - 100% Flushable Wipes
  • Einweg-Mulltücher - keine Modellbezeichnung
  • HiPP - Ultra Sensitiv Feuchttücher
  • lupilu - Comfort Baby-Feuchttücher
  • Mylove - Baby Wipes
  • natracare - Lignettes bébé avec du coton biologique
  • Nivea Baby - Fresh & Pure
  • Pampers - aqua Pure
  • Pampers - Coconut pure protection
  • PrettyBaby - Feuchttücher Classic

Unsere Testtabelle informiert über:

  • PRAXISTEST (Kosmetische Eigenschaften, Optik, Textur, Weichheit, Größe, Format, Feuchtigkeitsgehalt, klebriges Hautgefühl, Hautirritationen, Geruch, Anwendung, empfundene Wirksamkeit, Urin-Entfernung, Stuhl-Entfernung, empfundene Hautanfeuchtung)
  • UMWELTEIGENSCHAFTEN (Bewertung des Tuchmaterials bzw. des Verpackungsmaterials)
  • BEDENKLICHE INHALTSSTOFFE
  • DEKLARATION
Infografik Einweg-Feuchttücher machen viel Müll. Versuchen Sie es mit einem feuchten Waschlappen. Bild: Ender/VKI

Was ist drin?

Aber woraus besteht eigentlich ein Babyfeuchttuch und welche Komponenten haben nichts oder höchstens in geringer Menge etwas in so einem Tuch zu suchen? Das Material kann erdölbasiert sein (z.B. Polyester) oder „naturbasierteren“ Ursprungs, z.B. Zellstoff oder Baumwolle.

In einer ganzheitlichen Umweltbetrachtung schneiden Synthetik-Produkte gar nicht so schlecht ab, im Gegenteil. Baumwollbasierte Tücher haben wegen des enorm hohen Wasserverbrauchs und der Verwendung von mitunter großen Mengen an Spritzmitteln beim Baumwollanbau einen weitaus größeren ökologischen Fußabdruck. Aus Umweltsicht am besten schneiden Tücher aus Zellstoff ab.

Unterschiede

Abgesehen von der Art des Materials unterscheiden sich die Tücher auch in der Dicke, der Saugfähigkeit und der Weichheit. Diese Unterschiede können sich auf die Reinigung auswirken. Wichtigster Bestandteil der Tücher ist Wasser, das mit unterschiedlichen Verfahren möglichst „steril“ gemacht wird.

Um die Keime langfristig im Griff zu behalten (Stichwort Haltbarkeit), sind Konservierungsstoffe beigemengt. Sie sollten gut verträglich sein. Tenside sind mitunter besser in der Lage, die öligen Bestandteile des Babystuhls zu lösen, als Wasser allein. Deshalb finden sich auch Tenside (in geringer Konzentration) in den Tüchern. Um das Wachstum von Mikroorganismen auf der Haut zu verringern geben die Hersteller auch Säuren in die Feuchttücher.

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Lesen Sie den gesamten Test (kostenpflichtig): https://www.konsument.at/test-feuchtt%C3%BCcher-122021

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