Test: Grüntee 1/2017

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Test Grüntee: Fast alle enthalten Schadstoffe. (Bild: Jazz311/shutterstock.com)

Gesunder Grüntee?

Grüntee wird oft als besonders gesund angepriesen: Schutz vor Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vielem mehr soll er bieten. Laut Studienergebnissen könnte das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch das Trinken von Grüntee tatsächlich gesenkt werden. Wie gesund der Tee ist, hängt auch von den enthaltenen Schadstoffen ab. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) können Krebs hervorrufen. Auch Anthrachinon, das als Pflanzenschutzmittel in der EU verboten ist, ist im Tierversuch krebserregend. Beide Schadstoffe konnten in einigen Grüntees nachgewiesen werden.

Hype um Matcha

Nicht alle Schadstoffe gehen von den unfermentierten Teeblättern direkt in das Wasser über. Bei Matcha ist das anders. Der Tee wird dafür zu einem feinen Pulver gemahlen, das mit heißem Wasser angerührt getrunken wird. Da bei Matcha also die Teeblätter mitgetrunken werden, wurden die Werte an PAK und Mineralölen strenger bewertet. Unser Test hat gezeigt, dass es sich bei Matcha lohnt, tiefer in den Geldbeutel zu greifen. Bei den Grüntees im Beutel gilt das nicht, auch günstige Produkte waren vorne mit dabei.

Und wie schmeckt er?

Vor allem beim Matcha kommt es, was den Geschmack angeht, sehr auf persönliche Vorlieben an. Genau nach Anleitung zurbereit kann man nicht gerade sagen, dass die Tester begeistert waren. Grüntees im Beutel kamen da wesentlich besser an. Wie so eine Lebensmittel-Verkostung abläuft, lesen Sie in unserem Blog-Beitrag.

Diese Marken finden Sie u.a. in der Testtabelle:

  • Alnatura
  • Milford
  • Sonnentor
  • Spar
  • Teekanne
  • Twinings

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Lesen Sie den kompletten, kostenpflichten Test unter www.konsument.at/gruentee012017.


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