TEST: Kindersonnenbrillen 6/2018

sonnenbrille_kinder.jpg

Kindersonnenbrillen: Unverzichtbarer Schutz; Bild: VKI

UV-Strahlung ist für das menschliche Auge gefährlich. Das gilt besonders für Kinder. Deshalb ist eine Sonnenbrille beim Spielen im Freien wichtig. Wir haben 17 Kindersonnenbrillen näher angeschaut: Manche Modelle schwächeln hinsichtlich Stabilität und Schutz vor seitlich einfallendem Licht.

Gerundete Gläser, breite Bügel

Wenn die Sonne scheint, sollten Kinderaugen geschützt werden. Die Augen schützen sich auch auf natürlichem Weg durch Pigmente, die große Anteile von UV-Licht und kurzwelligem Licht absorbieren. Bei Kindern bilden sich die schützenden Pigmente aber erst im Laufe der Jahre. Am besten schützen Kindersonnenbrillen mit gerundeten Gläsern und breiten Bügeln, die das Auge vor seitlich einfallendem Sonnenlicht abschirmen. Das ist deshalb wichtig, weil sich die Pupillen mit dem Aufsetzen der Sonnenbrille automatisch erweitern. Das Auge darf dann keinem direkten Lichteinfall ausgesetzt sein.

17 Modelle im Test

Insgesamt kamen 17 verschiedene Kindersonnenbrillen-Modelle unter die Lupe. Die günstigsten Produkte kosten um die vier Euro, das teuerste Modell fast 30 Euro. Das wichtigste Prüfkriterium war der UV-Schutz. Die gute Nachricht: Die "Gläser" aller Modelle bieten einen sehr guten UV-Schutz. Allerdings versagten einige Produkte beim wichtigen Schutz vor seitlich einfallendem Licht.

Geprüft wurden außerdem

  • Reinigung
  • Falltest aus 1,50 Meter auf den Boden
  • Bruchsicherheit
  • Kratzfestigkeit der Gläser
  • Schadstoffe wie Schwermetalle, Nickel, Polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAK), Weichmacher (Phtalate) und andere.

 

Wir haben Kindersonnenbrillen folgender Marken getestet:

 

•Bipa/Disney
•C&A
•Claire's Club
•Decathlon/Quechua
•dm/Sundance Kids
•Flying Tiger/Zebra A/S Test: Kindersonnenbrillen (Foto: VKI)
•H&M
•Intersport/Excape
•KiETLA
•Mango Kids
•Marvel Ultimate Spider-Man
•Primetta
•Sunset
•Zara Kids

 

VKI-Tipps für den Kauf von Kindersonnenbrillen

Leicht und stabil. Grundsätzlich empfehlen wir für Kinder Sonnenbrillen mit abgerundetem Kunststoffrahmen. Diese sind stabiler als Brillen mit Metallrahmen und das Verletzungsrisiko ist geringer, wenn der Rahmen bricht.

Kein seitlicher Lichteinfall. Die Brille muss das Auge komplett abschirmen und auch seitlichen Lichteinfall verhindern. Das Brillenglas darf das Auge nicht berühren.

Tönung. Die Tönung des Glases muss dunkel genug sein. Blinzelt das Kind, wenn es sich im Freien aufhält, ist dies ein Hinweis, dass die Tönung zu hell ist.

Farbe der Gläser. Diese sollte vorzugsweise braun oder grau gefärbt sein. Insbesondere gelbe, pinkfarbene und hellblaue Tönungen sind für Sonnenbrillen ungeeignet. Abzuraten ist bei Kindern auch von einer Verlaufstönung sowie von verspiegelten Gläsern. Sie können leicht zerkratzt werden.

 

MEHR ZUM THEMA

Den vollständigen (kostenpflichtigen) Artikel lesen Sie auf www.konsument.at/test-kindersonnenbrillen062018


Diesen Beitrag teilen