Test: Küchenmaschinen 2/2019

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Test Küchenmaschinen: grobe Schnitzer; Bild: Grzegorz Czapskj/Shutterstock.com

Neun Küchenmaschinen standen für diesen Test auf dem Prüfstand. Sieben Testgeräte arbeiten mit einem Schwenkarm, zwei sind sogenannte Foodprozessoren. Letztere werden von unten angetrieben und sind meist kleiner und kompakter als klassische Küchenmaschinen. Bei der Bewerbung der Geräte kennt die Kreativität der Hersteller kaum Grenzen. Sie preisen die Vorzüge der modernen Küchenhelfer in höchsten Tönen. Wir haben uns angeschaut, ob die Testrealität den Versprechungen standhält.

Die Testgeräte hatten folgende Aufgaben zu absolvieren:

  • Schlagen von Obers
  • Kneten von leichtem und schwerem Rührteig sowie Hefeteig
  • Mixen
  • Pürieren
  • Gemüse hacken, raspeln und reiben

Keine der Maschinen überzeugte in allen Disziplinen. Jedes Modell zeigt andere Stärken und Schwächen. Insgesamt vergaben die Tester ein "gutes", sechs "durchschnittliche", ein "weniger zufriedenstellendes" und ein "nicht zufriedenstellendes" Gesamturteil.

Foodprozessor oder Küchenmaschine?

Familien, die größere Lebensmittelmengen verarbeiten, sind mit einer Küchenmaschine mit Schwenkarm besser beraten. Grund: Die Behälter der getesteten Küchenmaschinen fassen mit 3 bis 6,3 Litern etwa doppelt so viel wie jene der Foodprozessoren. Zudem kommt es darauf an, was verarbeitet werden soll. So sind Küchenmaschinen beim Kneten von Teigen, die Zeit brauchen im Vorteil. Beispiel: Erfolgt das Zubereiten von Hefeteig mit einem Foodprozessor, kann sich das problematisch gestalten: Wird der Motor warm, erwärmt sich auch die nahe am Motor befindliche Rührschüssel. Das kann sich ungünstig auf das Gelingen des Hefeteiges auswirken. Weitere Unterschiede zwischen den beiden Gerätearten lesen Interessierte im kompletten Test (kostenpflichtig) der Konsument-Februar-Ausgabe.

Preis kein Leistungsgarant

Ein Gerät um rund 700 Euro hatte Probleme beim sauberen Zerkleinern von Mandeln. Eine weitere der teureren Maschinen um rund 750 Euro geriet beim Pürieren mit vollem, aufgesetztem Multizerkleinerer ins Hüpfen. 

Schwachpunkt Sicherheit

Bei einigen Küchenmaschinen sowie einem Foodprozessor gab es ein gravierendes Sicherheitsproblem. Und zwar rotieren die Messer nach dem Entfernen des Mixaufsatz-Deckels, auch Tulpe genannt, weiter. Das ist ein Sicherheitsrisiko. Ein unbedachter Griff in die Tulpe kann schwere Verletzungen der Finger oder Fingerkuppen nach sich ziehen. 

Reinigungsaufwand

Die meisten Werkzeuge der Maschinen dürfen in den Geschirrspüler. Bei zwei Geräten ist der Aufwand höher: Bei einer Maschine ist es nötig, alles von Hand zu reinigen. In einem anderen Fall sorgte klebendes Schnittgut für mehr Arbeit beim Säubern.

 

Folgende Küchenmaschinen finden Sie im Test:

Foodprozessoren mit Antrieb von unten
  • KitchenAid - Artisan Food Processor 5KFP1644ECA
  • Philips - Avance Collection HR7778/00
Küchenmaschinen mit Schwenkarm von oben
  • Bosch - Mum 5 Creation Line MUM58L20
  • Bosch - Optimum Mum 9D33S11
  • Kenwood - Chef Elite KVC5401S
  • KitchenAid - Artisan 5KSM175PSECA
  • Krups - KA402D
  • Profi Cook - PC-KM 1004
  • WMF - Küchenminis Art.-Nr.: 416440071

MEHR ZUM THEMA

Den kompletten Test finden Sie (kostenpflichtig) unter: www.konsument.at/kuechenmaschinen022019


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