TEST: Nähmaschinen 4/2020

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Nähmaschinen im Test

Eine gute Nähmaschine sollte einfach zu bedienen sein. Viele Geräte in unserem Test hatten dabei leider Schwächen.

Selbernähen ist wieder im Trend, und zwar nicht nur was Corona-Schutzmasken angeht. Gerade für Anfänger ist eine einfache Bedienung wichtig, aber auch die Profis schätzen leichtgängiges Werkzeug.

11 Nähmaschinen getestet

Unser Test beinhaltet neun klassische Nähmaschinen und zwei Overlockmodelle. Diese Spezialmaschinen können bestimmte Näharbeiten stark beschleunigen. Sie sind aber kein Ersatz für herkömmliche Nähmaschinen und erfordern Übung.

Stärken und Schwächen

Fast alle der herkömmlichen Nähmaschinen verfügen über eine Einfädelhilfe, viele nähen Knopflöcher automatisch. Manche Testmaschinen haben auch ein integriertes Display. Auf diesem kann man die Sticharten, die Stichlänge und -breite einstellen.

Gerad- und Zickzackstiche oder das Kantenversäubern meisterten die meisten Nähmaschinen problemlos.

Schwierigkeiten bereiteten manchen Test-Geräten Quernähte von Jeans. Auch bei Reißverschlüssen erzielten viele der Nähmaschinen nur durchschnittliche Ergebnisse.

Folgende Geräte finden Sie in unseren Testtabellen:

Nähmaschinen

  • Bernina - B 325
  • Bernina - Bernette B 35
  • Brother - Innov-is F400
  • Carina - Professional
  • Gritzner - Tipmatic 1035 DFT
  • Janome - 230 DC
  • Pfaff - Select 3.2
  • Singer - Fashion Mate 3337
  • Singer - One

Overlockmaschinen

  • Brother - 2104D
  • Gritzner - 788

     

    Die Testtabellen informieren über: Abmessungen, Gewicht, max. Stichlänge und Stichbreite, Stichzahl, Greifersystem, Einfädelhilfe, Knopflochautomatik, Dual-Transport, mitgelieferte Nähfüße, Geradstich, Nutzstiche, Blindstich, dicke Stoffe, Quernähte, Verschiebung von Stofflagen, Knopflöcher, Reißverschlüsse, Vernähen verschiedener Materialien, Versäubern von Kanten, Bedienungsanleitung, Nadel und Spule einsetzen sowie einfädeln, Rückwärtsnähen, Langsamnähen, Beleuchtung, Pflege und Wartung, Vibrationen und Geräusch, Belastungstest (50 Stunden), Verarbeitung. 

    VKI-Tipps

    • Video-Anleitungen: Die mitgelieferten Bedienungsanleitungen sind nur in Maßen hilfreich. Auf YouTube findet man oft sehr brauchbare Videos.
    • Garnqualität: Wenn der Faden häufig reißt, ist das frustrierend. Es lohnt sich, beim Garn auf Qualität zu achten.

    Mehr zum Thema

    Lesen Sie den gesamten (kostenpflichtigen) Test auf konsument.at/test-naehmaschinen-042020.


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