TEST: Paketdienste 11/2018

paketdienste_slider_cybrain_shutterstock_465441914_1060px.jpg

Paketdienste: Zustellservice in Österreich im Test (Bild: cybrain / shutterstock.com)

Onlinebestellungen florieren, doch im Test waren neun von zehn Paket­zustellungen mangelhaft. Die Qualitätsunterschiede zwischen den Zustellern sind groß.

Test: Zufall oder Methode?

Wir wollten wissen, ob es sich angesichts der riesigen Menge an Paketlieferungen bei mangelhaften Zustellungen nur um bedauerliche Schnitzer handelt, die allen Zustellern unterlaufen, oder ob der Wahnsinn Methode hat. Anders ausgedrückt: Gibt es Zustelldienste, die ihre Aufgaben durchgehend besser meistern als die anderen? Wir führten daher bei umsatzstarken Onlineshops 150 Bestellungen durch.

Paket nicht angekommen = Vertrag nicht erfüllt

Positiv zu erwähnen ist, dass keines der Pakete oder deren Inhalt beschädigt war. Rechtlich gilt: Solange das Paket nicht angekommen ist, ist der Vertrag nicht fristgerecht erfüllt und man kann vom Händler, also in diesem Fall vom Webshop, das Geld für das bestellte Produkt zurückverlangen, auch wenn der Fehler beim Zustellunternehmen liegt.

Diese Paketdienste haben wir getestet:

  • GLS
  • DHL
  • DPD
  • POST
  • UPS

In der Testtabelle finden Sie Infos und Bewertungen zu: Anzahl Test-Zustellungen, Hinterlegung (Nachbar, Haustür, Grundstück, Paketshop, ...), (keine) Benachrichtigung hinterlassen, (keine) persönliche Übernahme, Tester nicht anwesend, ...

VKI-Tipps

  • Zustellunternehmen wechseln: Es lohnt sich, bei Bestellungen wenn möglich auf das Zustellunternehmen zu achten oder auf ein zuverlässiges zu drängen.
  • Druck ausüben: Wenn die Zustellung nicht zufriedenstellend abgewickelt wurde, informieren Sie auch den Webshop über seinen Vertragszusteller. Wenden Sie sich bei finanziellen Schäden an die RTR-Schlichtungsstelle.

MEHR ZUM THEMA

Hier lesen Sie den vollständigen (kostenpflichtigen)


Diesen Beitrag teilen