TEST: Schadstoffe beim Grillen 6/2019

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Test: Schadstoffe beim Grillen. Mit ein paar grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Schadstoffe auch beim klassischen Grillen mit Holzkohle weitgehend vermeiden. (Bild: senk/shutterstock.com)

Es geht: Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen können Sie Schadstoffe auch beim klassischen Grillen mit Holzkohle weitgehend vermeiden.

Die Grillsaison beginnt. Von Terrassen und Balkonen steigt Rauch auf. Düfte wehen einem um die Nase – manche verführerisch, manche weniger. Angeblich, so hört man, sei die Grillerei gesundheitsschädlich. Von krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) ist die Rede und von Aluminium, das sich aus Grilltassen lösen soll. Da ist was dran. „Wenn Marinade und Fleischsaft in die Glut tropfen, sind auch in den Dämpfen PAK enthalten“, sagt Lebensmitteltechnologin Birgit Schiller.

Unterschiedliche Grillmethoden

Ist das Brutzeln über dem offenen Feuer wirklich gefährlich? Wir haben verschiedene Methoden beim Grillen mit Holzkohle unter die Lupe genommen. Macht es einen Unterschied, ob man Grilltassen aus Aluminium, Email oder Stahl verwendet? Zum Vergleich grillten wir Fleisch und Gemüse auch direkt, also ohne Unterlage, auf dem Rost. Einmal legten wir das Grillgut direkt über den glühenden Kohlebriketts, ein anderes Mal so aufgelegt, dass sich direkt darunter keine Kohle befand.

Nach dem Grillen ins Labor geschickt

Damit alles fachmännisch vonstatten geht, holten wir uns mit Grillmeister Andreas Franz einen ausgewiesenen Experten ins Haus. Einen ganzen Tag lang legte der österreichische Grill- und BBQ-Staatsmeister auf der VKI-Terrasse Bio-Zucchini und Schweinskoteletts vom Karree auf den Rost. Unmittelbar nach dem Grillen schickten wir Fleisch und Gemüse ins Labor und ließen es auf Schadstoffe analysieren.

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