TEST: Selbsttönende Skibrillen 2/2019

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Klingt vielversprechend: Skibrillen, die sich automatisch an die vorherrschenden Lichtverhältnisse anpassen. Doch wie sinnvoll sind sie? (Bild: lassedesignen/shutterstock.com)

Wer viel in den Bergen unterwegs ist, weiß: Die Witterung auf der Skipiste ändert sich manchmal rasant. Selbsttönende Skibrillen sollen sich automatisch an die Lichtverhältnisse anpassen. Unser Test zeigt aber grundsätzliche Mängel.

Schutz vor Wind, Nässe, Kälte und Sonne ist in den Bergen ganz wichtig. Neben Helm, Schi und atmungsaktiver Kleidung sind vor allem Schibrillen Teil einer optimalen Wintersportbekleidung. Die Schibrille sorgt für klare Sicht auf die Piste, auch dann, wenn die Sonneneinstrahlung intensiv ist oder Schneefall die Sicht einschränkt. Vor allem für unsere Augen hat die Wahl der richtigen Schibrille eine zentrale Bedeutung. "Eine Skibrille sollte möglichst dunkel sein und das Licht rundherum abschirmen", erklärt Augenarzt Peter Heilig.  

Wie dunkel, wie hell?  

Das hängt vom subjektiven Empfinden ab: Wer wegen der Helligkeit blinzeln oder zwinkern muss, sollte zu einer Brille mit dunkleren Scheiben greifen. Aufschluss über die Lichtdurchlässigkeit der Brille sollte die Filterkategorie geben. Je höher die Zahl auf der Skala desto stärker filtert die Brille störendes Licht. Auch die Farbe ist entscheidend. So kann eine Brille der Kategorie 4 mit roter Scheibenfarbe zu hell für einen sonnigen Skitag am Gletscher sein.  

13 Modelle im Test  

Wir kauften sogenannte photochromatische Brillen ein, also solche, die sich automatisch an die Lichtverhältnisse anpassen. Die hinter den selbsttönenden Brillen stehende Technik hat sich in den vergangenen Jahren verbessert. Sie reagieren mittlerweile recht schnell und zuverlässig auf sich ändernde Lichtverhältnisse. Allerdings sind die Brillenscheiben für die intensive Sonne am Berg nicht dunkel genug. Das bestätigte sich bei allen getesteten Modellen auch in der Wahrnehmung der Testpersonen.

Diese Modelle finden Sie im Test:

  • Adidas - Progressor Splite
  • Alpina - Pheos S
  • Atomic - Savor M Photo
  • Bollé - Nova II
  • Briko - Nyira 7.6 Photo
  • Cébé - Origins M
  • Decathlon/Wed’ze - Bones 700 Photochromic
  • Julbo - Universe
  • Salomon - X-View
  • Scott - Faze II LS
  • Slokker - RB
  • Smith - Skyline
  • Uvex - Downhill 2000 VLM

Die Testtabelle informiert über: Filterkategorie, UV-Schutz, Gewicht, Bedienungsanleitung (z.B. Pflege- und Reinigungshinweise), Umfang, Schlagfestigkeit, Kratzfestigkeit, Belastungstest (Sitztest), Dehnbarkeit und Elastizitätsverlust des Bandes, Helmtauglichkeit, Tragekomfort, Störungen im Gesichtsfeld, Sicht, Farbwiedergabe, Abdunkelung der Sonne, Lesbarkeit eines Handydisplays, Schadstoffbelastung.

MEHR ZUM THEMA

Lesen Sie den vollständigen (kostenpflichtigen) Test auf: www.konsument.at/test-skibrillen-012019


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