Weihnachtskekse im Kalorien-Check

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Lecker Kekse - aber wieviele Kalorien stecken drin? (Bild: Alexandra Konstantinoudi/V-Light Media e.U.)

Der Duft nach Vanille, Zimt und Nelken liegt in der Luft. Die Adventzeit verkürzen wir uns gerne mit allerlei Weihnachtskeksen. Vanillekipferl, Zimtsterne und Co. haben es ganz schön in sich. Wie viele Kalorien in klassischen Sorten stecken, verraten wir Ihnen hier.

Zu dieser Jahreszeit scheinen Weihnachtskekse überall zu sein - ein paar Kekse bei der Familie, Spekulatius und Lebkuchen bei der Firmen-Weihnachtsfeier, eine Packung Vanillekipferl aus dem Supermarkt. Fast unbemerkt nimmt man so nebenbei eine große Menge Kalorien zu sich.

100 Kalorien in 2,6 Stück Vanillekipferl ist nicht viel? Stimmt. Allerdings bleibt es meistens nicht bei gut zwei Keksen. Männer bis 51 Jahre und einer sitzenden Tätigkeit sollten nämlich etwa 2300 Kilokalorien pro Tag zu sich nehmen und Frauen circa 1800 Kilokalorien. Hat man erst einmal eine Hand voll verschlungen, entspricht das also etwa dem Energiegehalt einer durchschnittlichen Mahlzeit. Nach unserer Palmöl-Erhebung im Dezember 2019, haben wir die beliebtesten Weihnachtskekse noch einmal unter die Lupe genommen. Wir haben die Kekse gewogen, fotografiert und berechnet, wie 100 Kalorien von 12 beliebten Weihnachtskeksen aus dem Supermarkt aussehen.

Der Kalorien-Check  

Wie 100 Kalorien Weihnachtskekse aussehen, zeigen wir Ihnen hier.  Durchschnittlich entsprechen ca. 2 Stück Kekse 100 Kalorien. Je nach Zutaten können 100 Gramm Kekse zwischen 300 – 600 Kalorien enthalten. Besonders der Nuss-, Butter- und Margarine-Anteil entscheidet über den Kaloriengehalt der Leckereien.  

Die Produkte

  • Gaber Vanillekipferl
  • Monarc Butter-Spekulatius
  • Interspar Backstube Zimtsterne
  • Billa Nürnberger Elisen-Lebkuchen
  • Billa Kokosbusserl
  • Monarc Oblaten Lebkuchen
  • Favorina Dominosteine
  • Favorina Florentiner
  • Favorina Sterne Herzen Brezel Vollmilch
  • Guschlbauer Mini Butter Linzeraugen
  • Manner Schoko Knöpfe
  • Wiener Backstüberl Anisscheibe

Gesund naschen

Verzichten? Nein, aber in Maßen genießen. Das gilt vor allem bei Keksen. Die großen Mengen an Butter und Zucker, die in den meisten Weihnachtskeksen stecken, machen diese zu einem Genussmittel, aber keinem gesunden Lebensmittel. Ein zu hoher Zuckerkonsum kann beispielsweise die Zähne schädigen. Langfristig erhöht sich das Risiko für Übergewicht und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

„Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, der bäckt am besten selbst. Viele Mehlspeisen vertragen durchaus weniger Zucker und/oder Fett als im Rezept angegeben. Und  so kann man einen Überblick über die verwendeten Fette und die Menge an Zucker bewahren.“, so VKI-Ernährungswissenschaftlerin Birgit Beck. 

VKI-Tipps

  • Versuchen Sie Keks-Rezepte zu finden, in denen nur wenig  Fett steckt. Oder greifen Sie auf Varianten wie beispielsweise Kokosbusserl zurück, die ohne Butter gebacken werden. Sie enthalten dadurch etwas weniger Kalorien.  
  • Kalorien können Sie sparen, indem Sie den Zuckergehalt etwas reduzieren. Bis zu einem Drittel kann hier bei jedem Rezept gespart werden.
  • Noch besser ist es, wenn Sie die Kekse durch klein geschnittene Trockenfrüchten süßen.    
  • Verwenden Sie statt Weißmehl lieber Vollkornmehl. Es enthält mehr Ballaststoffe, macht dadurch länger satt und wirkt sich außerdem positiv auf die Verdauung aus.    
  • Allgemein gilt: auch während der Weihnachtszeit sollten wir auf eine ausgewogene Ernährung achten und zwischen Weihnachtsbraten, Glühwein und Keksen auch einmal zu leichten Speisen greifen.   

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