Kosmetika: Chemikalien, die wie Hormone wirken

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Eine neue Kennzeichnung soll Kunden besser informieren: "Ohne hormonell wirksame Zusätze" (Bild: beautystockphoto/Shutterstock)

Manche Chemikalien wirken wie Hormone. Einige Kosmetika können nun eine neue Kennzeichnung tragen, dass sie frei davon sind.

Hormoninfo: alte Liste, neue Kennzeichnung

Haarfarben, Sonnenschutzmittel, Duschgele … einige Kosmetik-Produkte enthalten Chemikalien, die wie Hormone gebaut sind und daher auch wie Hormone wirken können. Dazu gehören z.B. einige Filter gegen ultraviolettes Licht bei Sonnenschutzmitteln oder Konservierungsstoffe. Zwar gibt es noch keine harten Beweise, dass sie Menschen schädigen, aber ausreichend Hinweise, dass es sehr sinnvoll wäre sie zu vermeiden. Neu ist eine freiwillige Kennzeichnung. Sie lautet:

„Ohne hormonell wirksame Zusätze*
* Basis: EU-Prioritätenliste, www.vki.at/hormoninfo

Die Liste dieser bedenklichen Stoffe finden Sie am Ende dieses Artikels.

Was sind hormonell wirksame Chemikalien?

Hormonell wirksame Chemikalien sind körperfremde Stoffe. Sie ähneln körpereigenen Hormonen und können diese verstärken aber auch blockieren. Meist  sind sie nicht akut giftig; sie stehen jedoch im Verdacht, wichtige Entwicklungsprozesse zu stören. Föten im Mutterleib, Kleinkinder und Pubertierende reagieren besonders empfindlich auf hormonell wirksame Schadstoffe. Viele dieser Chemikalien wirken -  so wie echte Hormone – bereits in sehr geringen Mengen.

Viele Wissenschaftler bringen hormonell wirksame Stoffe (eine gute Zusammenfassung liefert ein Report der Weltgesundheitsorganisation WHO) mit der weltweiten Zunahme folgender Störungen in Zusammenhang:

  • Brust-, Prostata- und Schilddrüsenkrebs
  • Unfruchtbarkeit
  • Übergewicht (Adipositas)
  • Zuckerkrankheit (Diabetes)
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Entwicklungsstörungen des Nervensystems bei Kindern/ADHS

Unser täglicher Hormon-Cocktail

In unserem Alltag begegnen wir zigtausenden verschiedenen chemischen Stoffen. Sie stecken in Computern, Textilien, Lebensmitteln, Verpackungen oder Kosmetikprodukten - und manche davon haben hormonschädigende Eigenschaften. Ein bekanntes Beispiel ist das verbotene Pestizid DDT. Aber auch Bisphenol A (BPA), das uns in bestimmten Kunststoffen und Kassabons begegnet, gehört in diese Gruppe.

Ein anderes Beispiel für hormonell wirksame Chemikalien sind sogenannte Phthalate, also Weichmacher, die in PVC oder Kosmetikprodukten Einsatz finden.

EU-Kommission ist säumig

Das müsste nicht sein. Laut Artikel 15 der EU-Kosmetikverordnung hätte spätestens mit 11. Januar 2015 der Umgang mit diesen Stoffen überprüft werden sollen. Das ist bis jetzt noch nicht passiert. Dazu wäre es notwendig, hormonell wirksame Chemikalien rechtlich eindeutig zu identifizieren. Auch hier hat die EU-Kommission die Frist untätig verstreichen lassen. Ein lesenswerter Spiegel-Artikel beschreibt recht klar die Hintergründe. Erst nachdem der Europäische Gerichtshof die Kommission im Dezember 2015 wegen Säumigkeit verurteilte, hat sie im Juni 2016 (mit 2,5 Jahren Verspätung) einen Entwurf den zuständigen Gremien vorgelegt. Er soll helfen hormonell wirksame Stoffe zu identifizieren. Dieser Vorschlag der EU-Kommission ist sehr umstritten und zurzeit (März 2017) noch nicht offiziell beschlossen.

Hormon-Chemikalien in Kosmetika

Schon im Jahr 2007 wurde von der EU-Generaldirektion Umwelt in einer Studie eine Verdachtsliste für hormonell wirksame Chemikalien veröffentlicht, die sogenannte „EU-Prioritätenliste“. In dieser Prioritätenliste sind 194 Chemikalien in der höchsten Kategorie (Kat.1) eingestuft. Das bedeutet, dass Wissenschaftler für diese Stoffe bei Tieren hormonschädigende Effekte festgestellt haben. Einige dieser Stoffe kommen auch in Kosmetika zum Einsatz.
Diese „EU-Prioritätenliste“ enthält nur künstlich hergestellte Chemikalien und bildet nicht alle hormonell wirksamen Chemikalien ab. Auch einige pflanzliche Inhaltsstoffe, etwa bei Soja oder grünem Tee, können ähnlich wie menschliche Hormone wirken. Und es gibt über die EU-Prioritätenliste hinaus weitere Stoffe, die hormonell wirksam sind und in Verdacht stehen, das Hormonsystem zu stören. Beispiele dafür wäre Benzophenon-3, ein Filter gegen ultraviolettes Licht, der in Kosmetikprodukten wie Parfums oder Rasierwässern Einsatz findet. Ein weiteres Beispiel ist Triclosan (KONSUMENT 7/2007), ein bakterienhemmender Wirkstoff (Biozid), das vereinzelt noch immer in Zahnpasten zu finden ist.

Ein Drittel enthielt verdächtige Chemikalien

Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 und der deutsche Bund für Umwelt und Natur (BUND) haben 2013 Untersuchungen zu dem Thema veröffentlicht. Sie zeigen, dass rund ein Drittel der in Österreich und Deutschland erhältlichen Körperpflege- und Kosmetikprodukte Inhaltsstoffe enthielten, die gemäß EU-Prioritätenliste im Verdacht stehen das Hormonsystem negativ zu beeinflussen. Als Reaktion auf diese Untersuchungen haben einige Handelsketten ihre Körperpflege-Eigenmarken vorsorglich auf „hormonfrei“ umgestellt.

Sie haben Inhaltsstoffe aus ihren Produkten entfernt, die in der EU-Prioritätenliste (Kategorie 1) aufscheinen.

Gefehlt hat die besondere Kennzeichnung dieser Produkte als "hormonfrei“, da die rechtliche Lage unklar war. Jetzt gibt es diese Kennzeichnung.

Freiwillige Kennzeichnung: „hormonfrei“

Die Initiative dafür ist von Global 2000, der Bundesarbeiterkammer und von uns vom Verein für Konsumenteninformation ausgegangen – unterstützt von Gesundheits- und Umweltministerium. Die Kennzeichnung „Ohne hormonell wirksame Zusätze - Basis: EU-Prioritätenliste, www.vki.at/hormoninfo“ ist freiwillig. Hersteller und Händler können sie auf ihren Produkten anbringen. Derzeit sind – Stand 10/2016 – noch keine Produkte damit gekennzeichnet.

Liste hormonell wirksamer Chemikalien in Kosmetika

Die so gekennzeichneten Produkte wären dann frei von den unten genannten hormonell wirksamen Chemikalien. Für Fachleute: Bei dieser Liste handelt es sich um die Schnittmenge zwischen den Chemikalien, die der EU-Prioritätenliste (Kat.1) zugeordnet wurden und den grundsätzlich in Kosmetikprodukten eingesetzten Chemikalien. Letztere sind in der sogenannten CosIng-Liste aufgeführt (Cosmetic Ingredient Database - Datenbank der EU-Kommission über Inhaltsstoffe in Kosmetika). Zwei dieser Inhaltsstoffe sind eher historischer Natur und kommen kaum mehr vor. Wir haben sie nur der Vollständigkeit halber angeführt.

Stoffname laut INCI (Internationale Nomenklatur der Kosmetikinhaltsstoffe)

Funktion bzw. Wirkung in Kosmetikprodukten

Methylparaben

Konservierungsstoff

Ethylparaben

Konservierungsstoff

Propylparaben

Konservierungsstoff

Butylparaben

Konservierungsstoff

Parahydroxybenzoesäure (4 – Hydroxy benzoic acid)

Konservierungsstoff

Ethylhexyl Methoxycinnamate

UV-Filter (filtert bestimmte UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht); UV-Absorber (schützt das Produkt vor Sonneneinstrahlung)

4-Methylbenzylidene Camphor

UV-Filter (filtert bestimmte UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht); UV-Absorber (schützt das Produkt vor Sonneneinstrahlung)

3-Benzylidene Camphor

UV-Filter (filtert bestimmte UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht); UV-Absorber (schützt das Produkt vor Sonneneinstrahlung)

Bezonphenone-1

UV-Absorber (schützt das Produkt vor Sonneneinstrahlung)

Benzophenone-2

UV-Absorber (schützt das Produkt vor Sonneneinstrahlung)

Hydroxycinnamic acid

UV-Filter (filtert bestimmte UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht); UV-Absorber (schützt das Produkt vor Sonneneinstrahlung)

Resorcinol

Kuppler bei der oxidativen Haarfärbung

Cyclomethicone (Cyclotetrasiloxane)

Conditioner für Haut und Haare

BHA (Butylhydroxyanisol)

Wirkt antioxidant (Mittel gegen das Ranzigwerden)

Boric Acid

Wirkt antimikrobiell (hilft das Wachstum von Mikroorganismen auf der Haut zu hemmen)

Diethylphthalate

Macht Alkohol ungenießbar, Trägerstoff von Parfümölen

T-Butyl Methly Ether

Lösungsmittel

Nonoxynol

Emulgierend (ändert die Grenzflächenspannung von Flüssigkeiten wie Wasser und Öl, damit sie zusammengemischt werden können); Tensid = waschaktive Substanz

Auswirkungen hormonwirksamer Chemikalien

KONSUMENT (2014): Hormone in Kosmetika - Ein Gesundheitsrisiko?
http://www.konsument.at/hormone-in-kosmetika032014

WHO (2013): Effects of human exposure to hormone-disrupting chemicals examined in landmark UN report
http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2013/hormone_disrupting_20130219/en/   

DIE ZEIT (2013): Hormone - Gefahr aus der Nahrung
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/04/hormone-nahrungsmittel/  

AGES (2016): Endokrin wirksame Substanzen
https://www.ages.at/themen/endokrin-wirksame-substanzen/

CIEL (2016): Center for Environmental Law - Endocrine Distruptors
http://www.ciel.org/issue/endocrine-distruptors/

ENDOCRINE SOCIETY (2015): EDC-2 - The Endocrine Society's Second Scientific Statement on Endocrine-Disrupting Chemicals
https://www.endocrine.org/~/media/endosociety/files/publications/scientific-statements/edc-2-scientific-statement.pdf?la=en/

Regulierung hormonwirksamer Chemikalien

DER SPIEGEL (2015):  EU-Chemikalienregulierung - Wie die Industrie in Brüssel ihren Willen bekommt
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/chemikalien-wie-die-industrie-eu-regulierung-beeinflusst-a-1034563.html

EHP - ENVIRONMENTAL HEALTH PERSPECTIVES (2013): Impact of Endocrine Disruption - A Consensus Statement on the State of the Science http://ehp.niehs.nih.gov/1205448/

EU-KOMMISSION – GD UMWELT (2016): Endocrine Disruptors
http://ec.europa.eu/environment/chemicals/endocrine/

EU-COMMISSION - GD PUBLIC HEALTH (2016): Endocrine Disruptors
http://ec.europa.eu/health/endocrine_disruptors/policy/index_en.htm

PROTEST (2016): Frankreich, Dänemark und Schweden protestieren gegen den Entwurf der Kriterien für hormonwirksame Chemikalien
http://www.regeringen.se/globalassets/regeringen/dokument/miljo--och-energidepartementet/pdf/vytenisandriukaitis.pdf/

Hormonwirksame Chemikalien in Kosmetika

GLOBAL 2000 (2016): Kosmetik-Check
https://www.global2000.at/kosmetik-check-2016/

AGES (2016): Endokrine Substanzen in Kosmetika
https://www.ages.at/service/sie-fragen-wir-antworten/endokrine-substanzen-kosmetik/

GESUNDHEITSMINISTERIUM (2016 ): Pressemeldung
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20161108_OTS0164/oberhauser-begruesst-freiwilligen-verzicht-auf-verwendung-von-hormonell-wirksamen-stoffen-in-kosmetika

http://www.bmgf.gv.at/home/Presse/Pressemeldungen/Oberhauser_begruesst_freiwilligen_Verzicht_auf_Verwendung_von_hormonell_wirksamen_Stoffen_in_Kosmetika

EU-PRIORITÄTENLISTE (2007): Study on enhancing the Endocrine Disrupter priority list
http://ec.europa.eu/environment/chemicals/endocrine/pdf/final_report_2007.pdf

COSMETIC INGREDIENT DATABASE: CosIng-Liste
https://ec.europa.eu/growth/sectors/cosmetics/cosing_de

Cosmetics: Chemicals which act like hormones

Some chemicals act like hormones. Several cosmetics may now claim to be free of them.

 

Hormone Information: Old List but New Claim

Hair dyes, sunscreens, shower gels… some cosmetic products contain chemicals that are constructed like hormones and therefore act like hormones as well, including some filters for UV-light in sunscreens or some preservatives. There is no conclusive proof up to now that these chemicals are dangerous for humans, but there is evidence to suggest that it is wise to avoid them. To make this easier a new voluntary mark has been established:

“Free from endocrine-active additives*
*Base: EU Priority-List, www.vki.at/hormoninfo

You can find a list of these critical substances at the end of this article.

What are endocrine (or hormonally) active chemicals?

Endocrine-active chemicals are substances that are foreign to the body. They are similar to the body’s own hormones and can either strengthen or block those. Most of them aren’t acutely toxic but they are suspected to disturb important development processes. Fetuses, infants and pubescent teenagers are especially sensitive to endocrine-active chemicals. A lot of these chemicals are effective at very low doses.

Scientistic studies implicate endocrine-active chemicals in connection with the global growth of the following health issues:

  • breast cancer, prostate cancer, thyroid cancer
  • infertility
  • obesity
  • diabetes
  • cardiac and circulatory troubles
  • developmental effects on the nervous system and attention deficit /hyperactivity in children

Our daily hormone cocktail

In our everyday life we get in touch with tens of thousands of different chemicals. They are inside computers, textiles, food, packages and cosmetics – and some of them act like hormones. One well-known example is the banned pesticide DDT. Also Bisphenole A (BPA), which can be found in some plastics and receipts, belongs to this group.

Other examples of endocrine substances are phthalates which are used as plasticizers in PVC or in cosmetics.

The EU Commission is defaulting

This does not necessarily have to be the case. According to article 15 of the EU cosmetics regulation at the latest on 11 January 2015, the Commission should have reviewed this Regulation with regard to substances that contain endocrine-disrupting properties. This hasn’t happened up to now. As a prerequisite clear rules for the identification of endocrine active chemicals are necessary. But also in this regard the EU Commission has failed to meet any deadline.

Sweden sued the EU Commission for this delay at the General Court of the European Union. The Court decided in December 2015 that “by failing to adopt measures concerning the specification of scientific criteria for the determination of endocrine-disrupting properties, the Commission has breached EU law”. After this, in June 2016 – 2,5 years later – the EU Commission submitted a draft for criteria to identify endocrine disruptors. This draft is highly discussed, it was revised several times, but no final decision has been made up to now.

Endocrine-active chemicals in cosmetics

Already in 2007 the EU Directorate General for environment published a list of suspicions on endocrine-active substances including a list of chemicals. This list is called the “EU priority list”. 194 chemicals are assigned to category 1. This means that for these substances scientists have located hormonally harming effects in animals. Some of these substances can also be found in cosmetics.

This EU Priority List contains only artificially produced chemicals and therefore does not list all endocrine-active substances. Also, some vegetable substances, i.e. in soy or green tea, can have similar effects like human hormones. Beyond the EU Priority list, there are some more substances that are endocrine-active and are under suspicion of harming the hormone system. By way of example benzophenon-3, a filter for UV light, that is used in perfumes and aftershave products. Another one is triclosan, which is a bacteriostatic substance that can be found in tooth pastes.

One Third Contained Suspicious Chemicals

The Austrian environmental organisation GLOBAL 2000 and the German Union for Environment and Nature (BUND) published studies on this topic in 2013. They show that about one third of personal hygiene and cosmetic products available in Austria and Germany contain substances that are listed on the EU Priority List as suspicious of negatively influencing the body’s hormone system. As a reaction to these studies, some chains of stores adapted their personal hygiene products providently and made them endocrine-free.

They removed those ingredients from their products that are listed on the EU Priority List.

Initially there was no identification marking  proclaiming them as “endocrine-free” on these products, as the legal situation was yet unclear. Now the identification is there.

Voluntary Identification: “endocrine-free”

This initiative was started by GLOBAL 2000, the Bundesarbeiterkammer and by us, Verein für Konsumenteninformation, and was supported by the Ministry of Health and Environment. The identification mark is voluntary:

“Free from endocrine-active additives – Basis: EU Priority List,  www.vki.at/hormoninfo“.

Manufacturers and retailers can place them on their products. At the moment, no products have the mark on them (as of 10/2016).

List of Endocrine-Active Chemicals in Cosmetics

Products that have the identification mark on them are free from the endocrine-active substances listed below. For experts: This list is the intersection of the substances listed on the EU Priority List and the substances that are generally used in cosmetics. The latter are listed on the so-called CosIng-List (Cosmetic Ingredient Database – database of the EU commission for ingredients in cosmetics). Two of these substances are rather historical and are hardly in use any more. They are only listed for the sake of completeness.

INCI-name (International Nomenclature Cosmetic Ingredient)

INCI-name (International Nomenclature Cosmetic Ingredient)

Methylparaben

preservative

Ethylparaben

preservative

Propylparaben

preservative

Butylparaben

preservative

4–Hydroxybenzoic acid

preservative

Ethylhexyl Methoxycinnamate

UV filter (filters certain ultraviolet rays from sunlight); UV absorber (protects the product from sunlight)

4-Methylbenzylidene Camphor

UV filter (filters certain ultraviolet rays from sunlight); UV absorber (protects the product from sunlight)

3-Benzylidene Camphor

UV filter (filters certain ultraviolet rays from sunlight); UV absorber (protects the product from sunlight)

Bezonphenone-1

UV absorber (protects the product from sunlight)

Benzophenone-2

UV absorber (protects the product from sunlight)

Resorcinol

Coupler for oxidative hair coloring

Cyclomethicone

Coupler for oxidative hair coloring

BHA

Acts antioxitantly (agent against rancidness)

Boric Acid

Acts antimicrobially (helps block the growth of microorganisms on the skin)

Diethyl Phthalate

Makes alcohol unenjoyable, carrier of perfumes

Hydroxycinnamic acid

UV filter

T-Butyl Methly Ether

Solvent

Nonoxynol

Emulsifying (changes interfacial tension of liquids like water or oil, in order for them to be able to be merged); tenside = washing active substance

Effects of endocrine disruptors

KONSUMENT (2014): Hormone in Kosmetika - Ein Gesundheitsrisiko?
http://www.konsument.at/hormone-in-kosmetika032014

WHO (2013): Effects of human exposure to hormone-disrupting chemicals examined in landmark UN report
http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2013/hormone_disrupting_20130219/en/   

DIE ZEIT (2013): Hormone - Gefahr aus der Nahrung
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/04/hormone-nahrungsmittel/  

AGES (2016): Endokrin wirksame Substanzen
https://www.ages.at/themen/endokrin-wirksame-substanzen/

CIEL (2016): Center for Environmental Law - Endocrine Distruptors
http://www.ciel.org/issue/endocrine-distruptors/

ENDOCRINE SOCIETY (2015): EDC-2 - The Endocrine Society's Second Scientific Statement on Endocrine-Disrupting Chemicals
https://www.endocrine.org/~/media/endosociety/files/publications/scientific-statements/edc-2-scientific-statement.pdf?la=en/

Regulation

DER SPIEGEL (2015):  EU-Chemikalienregulierung - Wie die Industrie in Brüssel ihren Willen bekommt
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/chemikalien-wie-die-industrie-eu-regulierung-beeinflusst-a-1034563.html

EHP - ENVIRONMENTAL HEALTH PERSPECTIVES (2013): Impact of Endocrine Disruption - A Consensus Statement on the State of the Science http://ehp.niehs.nih.gov/1205448/

EU-KOMMISSION – GD UMWELT (2016): Endocrine Disruptors
http://ec.europa.eu/environment/chemicals/endocrine/

EU-COMMISSION - GD PUBLIC HEALTH (2016): Endocrine Disruptors
http://ec.europa.eu/health/endocrine_disruptors/policy/index_en.htm

Endocrine-active chemicals in cosmetics

GLOBAL 2000 (2016): Kosmetik-Check
https://www.global2000.at/kosmetik-check-2016/


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