Kaffeevollautomaten im KONSUMENT-Test - Viele brühen ordentlichen Kaffee, allerdings haben sich in den Getränken teilweise unerfreuliche Schadstoffe gefunden. Kaffeevollautomaten im KONSUMENT-Test - Viele brühen ordentlichen Kaffee, allerdings haben sich in den Getränken teilweise unerfreuliche Schadstoffe gefunden.   |  Bild: Mariyana/Shutterstock.com

TEST: Kaffeevollautomaten 2/2021

Gut gebrüht

Espresso, Flat White, Cappuccino - Vollautomaten zaubern im Handumdrehen Kaffee in unsere Tassen. Wir haben uns die aktuelle Gerätegeneration genauer angeschaut: Ingesamt kamen diesmal10 Kaffeevollautomaten unter die Lupe.

Sieben Maschinen liefern Milchschaum auf Knopfdruck. Sie sind mit einem automatischen Milchaufschäumer ausgestattet. Eine weitere besitzt eine Dampfdüse zur manuellen Bedienung. Bei zwei Geräten im Test gibt es keine Milchaufschäumfunktion. Letztere liefern insgesamt ein gutes Testergebnis und sind im Vergleich zu den guten Vollautomaten mit Milchschäumfunktion günstiger zu haben (249 Euro und 349 Euro).

Die guten und durchschnittlichen Geräte mit Milchaufschäumer liegen in einem Preissegment von 499 bis 939 Euro. In dieser Kategorie kommen vier Automaten insgesamt auf ein "gutes" Testurteil, drei auf ein "durchschnittliches" und eine Maschine liefert ein "nicht zufriedenstellendes" Gesamtergebnis.

Schadstoffe gefunden

Das Entkalken der Vollautomaten ist natürlich nötig, damit diese möglichst lange ihren Dienst versehen. Den richtigen Zeitpunkt dafür geben die Maschinen zumeist selbständig an. Allerdings können sich durch die Entkalkungsmittel Schadstoffe aus den Maschinen lösen. Das geschieht dadurch, dass diese Mittel jene kalkhaltige Schutzschicht, die sich auf metallhaltigen Bauteilen festsetzt, entfernen. Die Bauteile kommen dann direkt mit dem Wasser in Kontakt.

Die im Zuge des Tests entnommenen Proben aus dem Kaffee-, Dampf- und Heißwasserauslauf enthielten bei drei Geräten Nickel, bei einem Aluminium. Allerdings lagen die Werte nur bei einer Maschine und zwar bei Nickel über den Vorgaben des Europarats bzw. fast um das Zwanzigfache über dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung.

Aufpassen beim Entkalken

Aus Gründen der Vorsicht erscheint es sinnvoll, Kaffeemaschinen nach dem Entkalken mehrmals mit klarem Wasser zu spülen und zudem die ersten drei Tassen Kaffee wegzuschütten.

Komplexe Entkalkungsprogramme

Das Entkalkungsprocedere kann nach 17 Minuten mittels einer übersichtlichen Menüführung zu Ende sein, es kann dem Kaffeeliebhaber aber auch mit 43 Minuten einiges an Geduld abverlangen und sich recht umständlich gestalten.

Hygiene ein Muss

Selbstverständlich ist es wichtig, die Geräte stets sauber zu halten. Bei zwei getesteten Automaten lässt sich die Brühgruppe zwecks Reinigung nicht herausnehmen, was sich allerdings nicht als Nachteil erweisen muss.

Folgende Kaffeevollautomaten finden Sie im Test:

 

MIT MILCHAUFSCHÄUMER:

  • De'Longhi Dinamica ECAM 356.57
  • Jura E6
  • Krups EA 817810
  • Melitta Avanza
  • Miele CM5310
  • Nivona NICR520
  • Philips EP3246/70
  • Siemens EQ300

OHNE MILCHAUFSCHÄUMER:

  • Beko CEG5301X
  • Tchibo Esperto Caffé

 

In den Testtabellen finden Sie folgende Infos und Bewertungen:

  • Ausstattung und technische Merkmale: Abmessungen, Brühgruppe, Milchbehälter, Heißwasser
  • sensorische Beurteilung: Espresso, Milchschaum,
  • technische Details: Espresso brühen, Espressostärke und -temperatur variieren, Milch aufschäumen
  • Handhabung: Betriebsanleitung, Getränkezubereitung, Reinigen, Entkalken, Hygiene
  • Sicherheit
  • Umwelteigenschaften: Stromverbrauch, Geräusch
  • Schadstoffe

MEHR ZUM THEMA

Finden Sie heraus, welcher Kaffeevollautomat am besten zu Ihnen passt. Den gesamten Test samt Testtabelle finden Sie (nur für Abonnenten; sonst kostenpflichtig) unter:
https://www.konsument.at/test-kaffeevollautomaten-022021

Lesen Sie außerdem unseren Test zum Kaffeemaschinen-Service:
https://www.konsument.at/test-kaffeemaschinenservice-022021

Diesen Beitrag teilen

DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.